Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)presseartikel → bis 31. 7. 2008

Aus der presse

Nachgeführt 23. 10. 2009, 1. 10. 2009

back übersicht   more recent articles neuere artikel

31. 7. 2008

Hauptmeier, Carsten: Erschöpfte Ruhe nach jahrelangem Streit. Zehn Jahre Rechtschreibreform – das wohl unsinnigste politische Projekt feiert Geburtstag. Westdeutsche Zeitung, 31. 7. 2008, Panorama

Zwei Jahre später ist der -> Rechtschreibrat zwar nicht abgeschafft, erfüllt seine Aufgaben aber ohne großes öffentliches Interesse. Dabei sollen Schreibweisen nun keineswegs ewig in Stein gemeißelt bleiben. „Änderungen sind möglich“, sagte -> Zehetmair. An den Schulen wird das nicht mehr für große Aufregung sorgen. „Das Thema ist vollständig durch, da kräht kein Hahn mehr nach“, sagt die Schulexpertin der -> Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer.

Ab Herbst gilt nur noch die neue Rechtschreibung. Oberösterreichischen Nachrichten, 31. 7. 2008

Die umstrittene Rechtschreibreform ist damit ab Anfang August vollständig umgesetzt. Die neuen Rechtschreibregeln würden ohnedies schon von mehr als 95 Prozent der Schüler angewendet. Ihm seien auch keinerlei Rückmeldungen bekannt, dass es zu größeren Problemen komme, sagte -> Blüml.

30. 7. 2008

lupo: "Bild" schreibt Rechtschreibreform wieder mit Schl. BILDblog, 30. 7. 2008

Die -> Forschungsgruppe Deutsche Sprache selbst hat sich alle Mühe gegeben, diese Lücken in ihrer Argumentation zu verschleiern. Aber sowohl aus der am Montag veröffentlichten Kurzfassung der Studien, die offenbar die Grundlage für den "Bild"-Artikel ist, als auch aus einem Vortragsmanuskript ihres Autors Uwe Grund hätte "Bild"-Redakteur Vehlewald erkennen können, dass seine Aussage "Wegen Rechtschreibreform machen Schüler mehr Fehler" nicht gedeckt ist.

Siebler, Josef: Weiter Verwirrung auf der Schänzlebrücke. Südkurier, 30. 7. 2008, Konstanz

Fahrlehrer Wolfgang Rüdiger traute seinen Augen kaum, als er die auf die Straße gemalten Hinweise sah. Am Stück gelesen klingen sie chinesisch: "Sin-Sin-Mai" und "Gen-Gen-Nau". Denn die Richtungen auf den drei Spuren sind übereinander geschrieben: B33/Singen und Fähre/Mainau. Rüdiger, der sich mit dem Technischen Hilfswerk jüngst in China aufhielt, wundert sich über diese Art von "Rechtschreibreform": "Seit ich aus China zurück bin, habe ich bemerkt, das wir anscheinend eine neue Schreibweise in Deutschland bevorzugen."

Verschlechterung der Schreibleistungen durch die Rechtschreibreform: Trägt die empirische Grundlage? teachersnews.net, (30. 7. 2008), Nachrichten, Forschung

Betrachtet man die immer noch karge empirische Grundlage insgesamt, so sind die Daten zu widersprüchlich, ihre möglichen Deutungen zu vielfältig […], als dass man daraus klare Folgerungen für den „Erfolg“ der Rechtschreibreform ableiten könnte. Hinzu kommen die Schwierigkeiten, solche Längsschnittvergleiche methodisch angemessen zu interpretieren […].

Neue Rechtschreibung tritt endgültig in Kraft. orf.at, 30. 7. 2008, Niederösterreich, Bildung

Der -> Rat für die deutsche Rechtschreibung will bei seiner nächsten Sitzung im Herbst eine groß angelegte Untersuchung über die neue Rechtschreibung beschließen. Das Konzept dafür sei bereits fertig, nun werde noch nach einer Finanzierung gesucht, sagte -> Blüml. Dabei sollen in Österreich, Deutschland und der Schweiz einerseits verschiedenste Publikationen analysiert, andererseits Untersuchungen an Schulen durchgeführt werden. "Wir wollen feststellen, ob es eventuell noch Knackpunkte in der Akzeptanz gibt", sagte Blüml.

Und ob es vielleicht knackpunkte in der akzeptanz der 98% unveränderten schreibungen gibt?

29. 7. 2008

Vehlewald, Hans-J.: Wegen Rechtschreibreform machen Schüler mehr Fehler. Bild, 29. 7. 2008, s. 1

Die reformkritische -> Forschungsgruppe Deutsche Sprache fand heraus: Die Fehlerquote in Aufsätzen und Diktaten hat sich teilweise massiv erhöht.

Schüler machen doppelt so viele Fehler. Focus Online, 29. 7. 2008, Focus-Schule

Die erste Bilanz zeige offenbar, dass die hier keine Rede von einer „Vereinfachung der Schreibung“ sein kann, bilanziert Grund. Eine leicht verständlichere Orthografie war damals jedoch das Argument schlechthin für die Reform gewesen.

Habit, Steffen: Zehn Jahre Rechtschreibreform: Spaghetti künftig nur noch ohne „h”? merkur-online.de (Münchner Merkur), 29. 7. 2008, Politik (507 wörter)

Wir sprachen mit -> Hans Zehetmair, Vorsitzender des -> Rechtschreibrates, über weitere Änderungen, sein schwierigstes Amt und den Unterschied zwischen „pleitegehen” und „Pleite machen”. […] Wenn, dann kann man die Frage stellen, ob die Reform überhaupt hätte gemacht werden sollen. Das ist aber Schnee von gestern. Ich habe die Verantwortung zu einem Zeitpunkt übernehmen müssen, als die Reform ziemlich unbefriedigende Ergebnisse aufwies. Es ist dann gelungen, einen Konsens herbeizuführen und vieles in die alte Regelung zurückzuführen. Für die Aufregung heute gibt es daher keinen Grund.

Rijkhoek, Guido: «Der Pulverdampf hat sich gelegt. » PR-inside.com, 29. 7. 2008, Politik (663 wörter)

Nach zahlreichen Protesten und Änderungen hat sich nur ein kleiner Teil des Reformwerks durchsetzen können. In ihrer Mehrheit lehnen die Deutschen die neue Rechtschreibung nach wie vor ab. «Man wollte eine sehr grundsätzliche Reform machen», sagte -> Ludwig Eichinger, der Leiter des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in der Rückschau: «Das ist zumindest sehr schwierig bei einer Sprache, die eine sehr lange Schreibtradition hat.»

27. 7. 2008

Griebel, Ulrich: Stengel immer noch mit "e". Mitteldeutscher Rundfunk, Radio, MDR Figaro, 27. 7. 2008, 19:05 Uhr, Hörspiel, Feature, Essay

Zum 5. Todestag von -> Hansgeorg Stengel am 30. Juli stellen wir Ihnen noch einmal den Schriftsteller vor, der es verstand, mit der deutschen Sprache zu spielen. […] Wende und Rechtschreibreform konnten ihm nichts anhaben, denn sein Name schrieb sich immer noch mit "e". […] Unsere Sendung bringt hauptsächlich Stengel im O-Ton: auf der Bühne, im Gespräch über seine Arbeit, über die Mentalität der Thüringer, im Interview zu Zeitereignissen, wie z. B. der Rechtschreibreform.

25. 7. 2008

apa/cs: Neue Rechtschreibung tritt in Kraft. kurier.at, 25. 7. 2008

Am 31. Juli 2008 endet die Übergangsfrist für die neuen amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung in Österreich und Südtirol. […] Deutschland war das erste Land, das die überarbeitete Rechtschreibung mit 1. August 2007 vollständig umgesetzt hat. In der Schweiz und in Liechtenstein endet die Übergangsfrist am 31. Juli 2009.

24. 7. 2008

Sabin, Stefana: Sprache und Weltsicht. Deutsch zwischen Dialekt und Globalesisch; zwei neue Bücher. Neue Zürcher Zeitung, 24. 7. 2008, 229. jg., nr. 171, s. 42, Feuilleton

Vielleicht haben die immer wieder aufflackernde Auseinandersetzung um die Rechtschreibreform, die alltäglich gewordene Erfahrung von Anders- und Mehrsprachigkeit und nicht zuletzt die Verbreitung des Englischen die Öffentlichkeit für Sprachfragen sensibilisiert.

Reindl, Klaus: "Sprache ist das Werkzeug." Ewald Cerwenka bringt mit seinem Buch "Durchstarten Deutsch" Licht ins Dunkel der Rechtschreibung. Oberösterreichische Rundschau, 24. 7. 2008, Lokales

"Viele schreiben die allermeisten Wörter ohnehin richtig", beruhigt Cerwenka. Es fehle ihnen aber die Sicherheit beim Umgang mit der deutschen Sprache - nicht zuletzt wegen der öffentlichen Diskussion um die Rechtschreibreform des Jahres 2006.

23. 7. 2008

W. W.: Salzkorn. St. Galler Tagblatt, 23. 7. 2008 (141 wörter)

Immer wieder komme es zu Sprach- und Sinnverwirrungen bei Behördenzustellungen. Gar zu Prozessen, wenn der Steuerpflichtige GROSS den Bescheid des Finanzamts abweise, weil er GROß heisst. […] Hier wurde das Eszett schon lange durch ein ss ersetzt. Wegen der typographischen Vereinfachung im Vier-Sprachen-Land, nicht wegen der deutschen Steuerfahndung.

21. 7. 2008

Krüger, Sönke: Warum das “ß” ein überflüssiger Buchstabe ist. Welt Online, 21. 7. 2008, Debatte, Kolumnen, Wortgefecht

Vor kurzem wurde im Deutschen ein Buchstabe eingeführt, den niemand vermisst hat: das große „ß“. Komplett entbehrlich, findet unser Kolumnist. Und stellt das kleine „ß“ gleich mit auf den Prüfstand. […] Puristen werden jetzt einwenden: Was ist mit Wörtern wie Maße und Masse, die doch eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben, also auch unterschiedlich geschrieben werden müssen? In der Schweiz behilft man sich mit dem Kontext, und das funktioniert gut. […] Zudem gibt es im Deutschen viele Wörter, die identisch geschrieben werden, obwohl sie eine unterschiedliche Bedeutung haben […]. Gottlob ist noch niemand auf die Idee gekommen, zur besseren Unterscheidung Bank und Bannk, Schalter und Schallter, Pension und Pennsion zu schreiben, denn was gemeint ist, erschließt sich aus dem Zusammenhang. Ergo: Das „ß“ kann man getrost vergessen – und abschaffen.

18. 7. 2008

Weimer, Wolfram: Ach Heine, wären wir doch Briten! Handelsblatt, 18. 7. 2008, Politik, Meinung, Weimers Woche

Ob Mindestlöhne oder Gesundheitsreformen – die größte Angst ist hierzulande immer die vor dem Laisser-faire. Nicht einmal die zaghafte Rechtschreibreform war willkommen, denn auch da ging es vor allem um die Frage, wie viel Freiheit wir im Deutschen dulden wollen. Der größte Gewinn der Rechtschreibreform besteht just in dem, was die Reformgegner am meisten aufregt. Es ist die Liberalisierung der Schreibweisen. Die Zahl der Regeln wurde halbiert, vieles Strittige ins Belieben gestellt, die verzwickte Kommasetzung durch weitgehende Freigaben ersetzt. Freigeben, Regeln halbieren, Belieben des Einzelnen – ja wo kommen wir denn da hin! In einer Welt der Ladenschlussgesetze, der Radarfallen und Habilitationsordnungen sind liberale Sphären unter Generalverdacht.

17. 7. 2008

Neubauer, Hans-Joachim: Erste unter Gleichen. Kein Recht auf Fehler: Wen 1300 Forscher beraten, der darf nicht mehr irren. Rheinischer Merkur, 17. 7. 2008, nr. 29

Die Debatte um die Rechtschreibreform und, erst kürzlich, die Diskussion um die achtjährige Gymnasialzeit haben gezeigt, wie anfällig der kulturelle Föderalismus dafür ist, Entscheidungen von nationaler Tragweite im Zwielicht der Hintergrundgremien nach Maßgabe des Mittelmaßes zu treffen.

16. 7. 2008

neu Hoffmann, Philipp: Bachelor und Master: Das Erreichte entspricht nicht ursprünglichen Zielen. Volksstimme, 16. 7. 2008

Nun gehen allerdings nicht alle Hochschulmitarbeiter mit dem gleichen Elan die Neukonzipierung der Lehrinhalte an. Ähnlich wie bei der Rechtschreibreform wollen sich viele nicht auf einen von oben verordneten Prozess einlassen.

14. 7. 2008

Haeming, Anne: Hunde, die bellen, beißen nicht. Die Presse ist ein Akteur in der Politik - aber anscheinend ein recht harmloser. Das Parlament, 14. 7. 2008, nr. 29

Die "Bild"-Titelseite mit dem prügelnden Joschka Fischer, FAZ-Chef Frank Schirrmachers Aktion gegen die Rechtschreibreform, genauso wie Friede Springers Unterstützung von Angela Merkel: Wie eng Medien und Politik hierzulande bei aller zur Schau getragenen Distanz verbandelt sind, ist eine Binsenweisheit. Scheinbar. […] Die Herausgeberinnen Barbara Pfetsch und Silke Adam setzen mit diesem Sammelband ganz explizit auf die Annahme, dass Medien "Realität konstruieren", distanzieren sich jedoch gleichzeitig von dem Pauschalvorwurf des absichtsvollen medialen Manipulierens […].

11. 7. 2008

Klemenz, Werner: Freude an revidierter Rechtschreibung (I). Tages-Anzeiger, 11. 7. 2008, s. 19, Leserforum (60 wörter)

Stolpersteine wie, um nur ein Beispiel zu nennen, «ein schwer wiegendes Delikt» (wie schwer war es denn, dieses Delikt, 1 kg, 10 kg oder mehr?) fallen damit dahin.

Für uns gilt «Spanien als Vorbild».

Kempf, Paul W.: Freude an revidierter Rechtschreibung (II). Tages-Anzeiger, 11. 7. 2008, s. 19, Leserforum (67 wörter)

Na endlich. Schade, dass der «Tages-Anzeiger» diesen Unsinn überhaupt mitgemacht hat.

sz: Ausstellung: Kunstwerke von -> Günter Grass. Schwäbische Zeitung, 11. 7. 2008, Kultur

"Naßkalt" schreibt er, mit "ß", denn Grass verweigert sich der Rechtschreibreform, als sei sie eine törichte Mode.

neu Schaefer, Günter: Sprachliches Primitivst-Niveau. Wiesbadener Tagblatt, Main-Rheiner, 11. 7. 2008

In Kulturnationen wie Frankreich ist es selbstverständlich, dass man gegen die Zerstörung der Sprache durch das "Franglais" mit gesetzlichen Mitteln vorgeht. In Deutschland ist leider Abhilfe nicht in Sicht. Im Gegenteil: Durch eine sogenannte Rechtschreibreform wird die Deutsche Sprache auf die Phonetik der Unterschicht reduziert.

10. 7. 2008

neu Rasmus, E.: Wundert nicht. junge Welt, 10. 7. 2008, s. 14, Leserbriefe

Ich sehe in der Chronologie seit der Gründung der BRD zur endgültigen Abspaltung 1949 bis zur DDR-Heim-ins-Reich-Holung 40 Jahre später samt Rechtschreibreform bis zu Hartz IV ein und denselben Krankheitsverlauf spätbürgerlicher Diktatur mit karikaturistischer Hinwendung zum Mittelalter.

9. 7. 2008

Frey, Anne: Wieder ein Thema. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. 7. 2008, nr. 158, s. 8, Briefe an die Herausgeber (127 wörter)

Man hält förmlich den Atem an: Seit Bekanntgabe der letzten Umfrage ist die seit 1. Juli 2007 zum Unwort gewordene Rechtschreibreform wieder ein Thema - dreimal in einer Woche!

8. 7. 2008

TA: Rechtschreibung angepasst. Tages-Anzeiger, 8. 7. 2008, s. 2, Inland (93 wörter)

Im «Tages-Anzeiger» wird seit 1998 weitgehend nach den neuen Regeln geschrieben. Die Reform stiess jedoch vielerorts auf Widerstand, was dazu führte, dass die neuen Regeln 2004 und tiefgreifender 2006 überarbeitet wurden. Ab heute übernimmt der «Tages-Anzeiger» grösstenteils diese revidierte Rechtschreibung […].

3. 7. 2008

neu Ein neuer Buchstabe im deutschen Alphabet: Das große ß. literaturcafe.de, 3. 7. 2008, Notizen

Doch seit der neuen (oder reformierte) Rechtschreibung ist ß und ss für die Aussprache der davorstehenden Vokale bedeutsam: ß oder ss sind beide stimmlos, aber ß steht immer nach langem Vokal bzw. Diphtong (Fuß, groß, Fleiß … ), das ss nach einem kurzen (Hass, muss, kross … ). Fast automatisch neigt man dazu, ein GROSS wie kross auszusprechen, sodass allein diese Tatsache für ein großes ß spricht. Hinzu kommen beim Einsatz von Großbuchstaben Verwechslungen (MASSE von Maße oder Masse?) und verfälschte Eigennamen (HERR STRAUSS).

1. 7. 2008

Wild, Klaus: Uli Masuth dirigiert sein Publikum. Südkurier, 1. 7. 2008, Furtwangen

"Ich bin Komponist, Kabarettist, Klavierist, Kirchenmusiker" sagt Masuth über Masuth. […] Die Millionen für eine Rechtschreibreform, die niemand braucht und keiner will, wären in dichten Dächern besserer Schulen willkommener. "Beim Pleitegehen ging man auch früher schon ganz klein auseinander."

7. 2008

Pettauer, Ritchie: "ß" oder "ss". Ritchie Pettauer über ein Abstimmungswerkzeug. oe1.ORF.at, 7. 2008, Netzkultur

Doch kaum ein Gebiet ist, sieht man mal von den Wörterbuch-Verlagen ab, derart frei von wirtschaftlichen Interessen wie die Rechtschreibung: Was im deutschen Sprachraum seit langer Zeit einem Expertengremium überlassen bleibt, könnte durch kollektive Entscheidungsfindung nun wirklich nicht mehr schlimmer werden. […] Aber wenn schon die Schriftgelehrten das altbekannte Problem […] nicht in den Griff bekommen können, dann wäre es wohl höchste Zeit, interessierte Bürger aktiv an der Weiterentwicklung der Sprache teilhaben zu lassen - im Zweifelsfall kann man ja über die beliebtere Schreibweise abstimmen lassen.

Mir jedem wort, das wir (in eigener verantwortung) schreiben, stimmen wir ein bisschen ab . . .


up nach oben     older articles ältere artikel
Rolf Landolt