Nachgeführt 27. 1. 2012, 24. 7. 2011
Schulte, Bettina: Freiburger Sprachwissenschaftlerin über die Jugendsprache. Badische Zeitung (badische-zeitung.de), 31. 3. 2011, Literatur, BZ-Interview
Heute beginnt an der Freiburger Universität die „Sechste internationale Konferenz zu Jugendsprachen“ […]. Mit Helga Kotthoff, der Organisatorin der Tagung, sprach Bettina Schulte. […] Kotthoff: Jugendliche schreiben sehr, sehr viel heute. Sie schreiben möglicherweise so viel wie noch nie. Aber wenn sie SMS, in Schüler-VZ oder auf Facebook schreiben, missachten sie die Orthografie. […] BZ: Sprachkritiker befürchten, dass jemand, der simst, chattet und twittert, sprachlich verarmt oder zumindest in der Rechtschreibung nachlässt. Teilen sie derartige Sorgen? Kotthoff: Die Forschung zeigt, dass der Wortschatz der meisten Jugendlichen viel größer ist als früher. Aber daneben gibt es tatsächlich eine tiefgreifende orthografische Unsicherheit. In der Schule wurde in den letzten Jahren weniger Wert auf Orthografie gelegt. Allerdings beherrschen auch Erwachsene die Rechtschreibung schlechter. Genau wissen wir nicht, woher das kommt. Es gibt viele Ursachen. Die Rechtschreibreform spielt eine Rolle.
Stillbauer, Thomas: Bei Anruf Wort. fr-online.de (Frankfurter Rundschau), 31. 3. 2011, Studium
Seit 30 Jahren hilft das Aachener Sprachtelefon, wenn’s mit der Grammatik und Rechtschreibung hapert. […] Ende 2004 schlief die Sache in Aachen vorübergehend ein, aber Frank Schilden und sein Professor Thomas Niehr kurbelten sie gemeinsam wieder an. Seit einem Jahr, seit April 2010, ist nun Schilden zu erreichen, neuerdings am „Sprachtelefon“ – der Name erschien dann doch griffiger. […] Privat schreibt er Gedichte, und privat ist ihm auch die „Boutique“ tatsächlich lieber als die „Butike“, die die Kultusministerkonferenz im März vor fünf Jahren im Zuge der Rechtschreibreform erlaubt hat. „Aber wenn man sich die Reform ansieht in ihrer Gesamtheit, dann ist sie sinnvoll.“ Die Frage sei: Darf der Staat überhaupt eingreifen in etwas, das sich durch den Gebrauch der Bevölkerung immer wieder ändert, nämlich das Kulturgut Sprache? Und die Antwort: nein.
Zu «Butike» und rechtschreibreform: frankenpost.de, 1. 1. 2011.
„Phantastische Geschichten.“ kreiszeitung.de, 30. 3. 2011, Verden
Das Frühjahrs- und Sommer-Programm des Trios LiMUSiN nimmt immer konkretere Gestalt an. „Phantastische Geschichten“ lautet der Titel […]. „Dass sich die ‚Phantastischen Geschichten‘ mit ‚Ph‘ schreiben, ist kein schwacher Protest gegen die Rechtschreibreform (obwohl: Selbst das!...), sondern ein Zeichen, dass wir sowohl textlich als auch musikalisch auf den immensen Reiz so genannter ‚alter‘, zum Teil sogar vergessener Werke zurückfassen, sie mit neuem, pulsierenden Leben füllen“, so die Musiker.
Hans Zehetmair, Vorsitzender des Rats für deutsche Rechtschreibung, setzt auf Kontinuität. Die Kenntnisse der deutschen Bevölkerung seien "auf einem hohen Niveau der Norm".
dapd: Keine weitere Rechtschreibreform in Sicht. Yahoo! Nachrichten Deutschland (de.news.yahoo.com), 30. 3. 2011
"Kontinuität und Beständigkeit sind unsere Ziele, die Zeit der Reformen ist vorbei", sagte Zehetmair am Mittwoch in einem dapd-Interview.
Wahl des Rechtschreibrats. boersenblatt.net, 29. 3. 2011, Literarisches Leben, Personalie (100 wörter)
Der frühere bayerische Kultusminister Hans Zehetmair (74) ist als Chef des Rates für deutsche Rechtschreibung wiedergewählt worden. „Er ist in geheimer, persönlicher Wahl einstimmig gewählt worden“, sagte die Geschäftsführerin des Rechtschreibrates, Kerstin Güthert, am Montag in Mannheim. Eine weitere Amtszeit Zehetmairs dauert sechs Jahre.
Witzel, Holger: Die Urne ist der Sarg der Demokratie. stern.de, 27. 3. 2011, kolumne: Schnauze Wessi!
Wahlen - das lehren die Erfahrungen bis 1933 wie vor und nach 1989 - ändern, bedeuten oder verhindern gar nichts. […] Waren nicht 80 Prozent gegen eine Rechtschreibreform, bis sich alle genauso schnell daran gewöhnten wie an tote Soldaten eines Krieges, den die Mehrheit auch nie wollte?
ev.: Zurück zur Sprache – ein Wegweiser aus einer fehlgeleiteten Rechtschreibreform. Zeit-Fragen (zeit-fragen.ch), 22. 3. 2011, nr. 12
Endlich eine fachlich breit abgestützte Initiative zur Korrektur der missglückten und unsachlichen Rechtschreibreform, die 1996 der deutschen Sprache in einem bis dahin einmaligen bürokratischen Gewaltakt übergestülpt wurde […]. Im Unterschied zu anderen Reformen, die zumeist bereits vollzogene Veränderungen im Sprachgebrauch sinnvoll nachvollzogen, diente diese ganz offen anderen Interessen: nicht die Sprache, sondern die globalisierte Wirtschaft trieben sie an. Die angebliche Vereinfachung diente offenbar der Mobilität der Arbeitskräfte, die – ebenso wie ihre Kinder – mit einer Art «Deutsch light» leichter «integriert» werden sollten. […] Um hier Abhilfe zu schaffen, gründeten einige Sprachwissenschafter und Praktiker aus Presse- und Verlagswesen 2006 die Schweizer Orthographische Konferenz SOK […].
Weismain in zahlreichen Facetten. infranken.de (Fränkischer Tag), 22. 3. 2011, Lichtenfels
Bezirksheimatpfleger Günter Dippold atmet auf: Nach sage und schreibe 15 Jahren folgt nun Band 1 der Stadtgeschichte "Weismain - Eine fränkische Stadt am nördlichen Jura" auf den 1996 erschienenen Band 2. […] Während Band 1 in Arbeit war, ging eine Rechtschreibreform über die Republik hinweg. Um die Einheitlichkeit des doppelbändigen Werks zu gewährleisten, entschlossen sich Herausgeber und Mäzen, die alte Rechtschreibung beizubehalten. Wer die Bände in 20 Jahren anschaue, dem sei es egal, ob es in der Rechtschreibung des ausgehenden 20. Jahrhunderts verfasst ist oder in der des beginnenden 21. Jahrhunderts, meint Günter Dippold.
neu Surber, Peter: Ein Jahrhundert für das Wort. St. Galler Tagblatt (tagblatt.ch), 16. 3. 2011, Kultur
Die Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur St. Gallen wird 100 – und hört auf. […] Sprachpflege wurde, sieht man von Diskussionen zur Rechtschreibreform ab, […] kaum noch betrieben.
Peters, Sabine: Lesen mit den Ohren. Bertold Auerbach; "Einst fast eine Weltberühmtheit"; eine Collage des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Hermann Kinder. Deutschlandradio, Deutschlandfunk (dradio.de), Sendezeit: 16. 3. 2011, 16:10, Sendung: Büchermarkt
Man würde manche zeitgeschichtlichen Details aus den Briefen kaum verstehen, wenn Hermann Kinders Buch nicht einen ausführlichen, gründlich recherchierten Anmerkungsapparat enthielte. Er führt in die Geschichte, in die Kultur- Sozial- und Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts hinein […]. Man erfährt hier aber auch tröstliche Details: So ist der Streit um die richtige Orthographie kein Privileg des 20. Jahrhunderts: Eine vom preußischen Kultusminister initiierte Rechtschreibreform wurde seinerzeit fast überall boykottiert.
Bartsch, Michael: Nehmt der Mama die Pille weg. NPD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. taz.de, 13. 3. 2011
Wie üblich ein Wahlkampf aus der Deckung, fast ausschließlich medial und ohne öffentliche Präsenz von Kandidaten. Die Chancen von Spitzenkandidat Matthias Heyder würden andernfalls wohl auch drastisch sinken. In Barleben las der steif, aber fanatisch wirkende Kahlkopf eine hanebüchene Rede ab. Den "Blockparteien" unterstellte er "Hoch- und Landesverrat", wetterte gegen die Rechtschreibreform, die den Kindern die Lektüre der Klassiker verwehre […].
Unterstöger, Hermann: Sprachlabor (97): Es hat mit der Herkunft zu tun. Süddeutsche Zeitung (sueddeutsche.de, 12./13. 3. 2011
Ein scharfer Zwischenruf kommt von unserem Leser Sch., der den literarischen Namen Törleß in einem Bildtext als Törless geschrieben sah und dazu anmerkt, dass die Rechtschreibreform über Eigennamen denn doch keine Gewalt habe. Das ist richtig. Trotzdem müssen wir die Kritik zurückweisen, da in dem Text von Volker Schlöndorffs Film die Rede war, und dessen Titel lautete nun mal "Der junge Törless". Das Doppel-"s" war entweder eine Art Echo auf das Doppel-"f" in Schlöndorffs Namen, oder aber es sollte dem Film jene weite Welt eröffnen, die mit Robert Musils "ß" nichts anfangen kann.
Riebsamen, Hans: Krie die Kränk, Offebach! Warum die Frankfurter und ihre Nachbarn sich nicht mögen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. 3. 2011, nr. 57, s. 37, Rhein-Main-Zeitung, Frankfurt
Sieht ein Frankfurter ein Auto mit dem Kennzeichen OF, prüft er den Sitz seines Sicherheitsgurts. Denn OF bedeutet im Volksmund "Ohne Führerschein". Andere sehen darin die Abkürzung für "Ohne Verstand". Diese Interpretation hat sich jedoch überholt, weil man nach der Rechtschreibreform orthographisch eigentlich alles darf. Auch Verstand mit F schreiben.
Fischer, Heinz: Das linke Auge. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. 3. 2011, nr. 57, s. 38, Rhein-Main-Zeitung, Frankfurt
In seinem Leitartikel gibt Herr D'Inka seine Meinung kund, dass es im Wesentlichen wissenschaftliche Kreise waren, die letztendlich den Rücktritt von Herrn zu Guttenberg auslösten. […] Im Übrigen war der Schwenk der F.A.Z. auf die Seite der üblichen Meinungsmacher für mich die zweite große Enttäuschung nach ihrer Kapitulation in Sachen Rechtschreibreform.
Friedrich, Helmut: Autofahrer wollen kein Ethanol-Benzin (V). Münchner Merkur (merkur-online.de), 9. 3. 2011, Leserbriefe
Wie schon bei der Schulreform oder der Rechtschreibreform ist auch beim Thema E10 Biosprit festzustellen, dass die Regierungen nach dem Motto „Augen zu und durch“ handeln.
Schultejans, Britta: «An ‘Ketchap’ könnte ich mich nicht gewöhnen.» fnp.de (Frankfurter Neue Presse), 5. 3. 2011, Kultur
Wir schreiben «Jeans» ja auch nicht plötzlich mit «i».
Warum nicht? In Osteuropa macht man es auch.
Schultejans, Britta: Reform der Reform: Zehetmair zieht Bilanz. bildungsklick.de, 4. 3. 2011
Zehetmair: Dass viele aus der älteren Generation sagen, sie schreiben weiter wie früher, das finde ich in Ordnung. Für die war die Reform ja nicht gedacht.
Lubowski, Karin: "Ein Realitätsschock kann auch heilsame Wirkung haben." shz.de (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag), 4. 3. 2011, Schleswig-Holstein
Schulreform, Fehmarnbeltquerung, Stuttgart 21, Flughafen Blankensee - der Ruf nach Bürgerbeteiligung wird immer lauter. Ein Interview mit der Landes-Grünen-Spitze.[…] Das größte Problem der Bürgerbeteiligung ist vielfach, dass sie erst dann einsetzt, wenn wesentliche Entscheidungen längst gefällt sind. Bei der Rechtschreibreform und bei Stuttgart 21 war das so, auch bei der Fehmarnbeltquerung sieht es nach zu spätem Aufbegehren aus.
Reinhart, Peter: Hottentotten und Bratskartoffeln. volksfreund.de, 4. 3. 2011, Meinung & Blogs
Leser fragen - die Chefredaktion antwortet. […] Der Hang zu neumodischen Sprachmarotten tut ein Übriges. Etwa der Wahn, alles und jedes mit einem Häkchen zu garnieren. Die Amerikaner essen ihren Hamburger bei McDonald's. Sei's drum. Prompt versuchen sich die Deutschen am apostrophierten Genitiv-s. Beck's Bier, Rudi's Resterampe, Thekla's Tresen, Wilhelm's Wurstbude. Alle's Unfug's, auch wenn der "gelegentliche Gebrauch" seit der Rechtschreibreform toleriert wird.
Hieber, Jochen: Wie schreibt man nigelnagelneue Terrasse? Als RTL 2 zum Bildungssender wurde: "Der große deutsche Rechtschreib-Test". Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. 3. 2011, nr. 52, s. 39, Feuilleton, Medien
Das Ganze war szenisch unspektakulär und zog sich beträchtlich in die Länge. Sich darüber zu mokieren wäre dennoch wohlfeil gewesen, zumal die Sendung im Chefredakteur des Dudens einen Experten von wahrhaft Loriotschem Format besaß - Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, mit dessen Namen Sonja Zietlow deshalb auch naturgemäß fast bis zum Ende zu kämpfen hatte. Überhaupt scheint vom Jahrzehnte währenden Kampf um die Rechtschreibreform, der schließlich in einem Erschöpfungsfrieden endete, nur noch die Frage von Belang, welchem Wörterbuch man denn nun zu folgen habe. Bei RTL 2 folgte man eben nicht, wie in dieser Zeitung, dem Wahrig, sondern dem nicht zuletzt dank Scholze-Stubenrecht entschieden medienwirksameren Duden, der es in seiner laschen Liberalität doch tatsächlich erlaubt, etwa das gute alte "Portemonnaie" ungestraft als "Portmonee" zu schreiben.
Stute, Dennis: Unser Gorbi. Warum die Deutschen Gorbatschow lieben; wie die Rechtschreibreform reformiert wurde; was Wildpinkeln kostet. Deutsche Welle, DW-Radio (dw-world.de), sendung Journal D, 2. 3. 2011, 17:05 UTC
Hans Zehetmair, Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung, zieht Bilanz. […] Aber könnte die sache nicht noch etwas einfacher werden, das war ja auch ein grosser kritikpunkt. Wieso verzichtet man nicht einfach auf die gross- und kleinschreibung zum beispiel? [Zehetmair:] Da gibt es nicht einmal entscheidende Geister; das wird von der deutschen Sprache und von ihrem Verständnis her von vornherein abgelehnt. Weil man die Eigennamen man ohnehin gross schreibt, entsteht dann die Frage, ob der Bundeskanzler und der Papst gross oder klein zu schreiben sind.
Schultejans, Britta: Sprachfrieden mittlerweile wieder hergestellt. NWZonline.de (Nordwest Zeitung), 2. 3. 2011
Zehetmair: Der Ausgangspunkt, eine umfassende Rechtschreibreform im deutschsprachigen Raum auf den Plan zu bringen, war ein ideologischer.
Nein.
Cordes, Tim: In Unna ist heute Aschermittwoch. derwesten.de, 2. 3. 2011, Region
Heute wird Unnas Oberjeck Helmut Scherer zum letzten Mal […] durch die Innenstadt ziehen. […] Der gebürtige Paderborner lebt für den Karneval. Auf den Schränken stapeln sich Requisiten aus vergangenen Jahren. Vom riesigen Duden aus Pappmasche, mit dem er sich einst gegen die Rechtschreibreform auflehnte, bis zum Schild mit der Aufschrift: „Wer Unna nicht kennt, hat die Welt verpennt“. […] Einen Nachfolger gibt es noch nicht. „Die wollen alle das dicke Geld haben“, echauffiert sich Scherer. Etwas, was ihm zuwider ist: „Karneval ist etwas volkstümliches, dafür kann man kein Geld nehmen.“
Müller, Max A.: Einem Jahrhundertwerk geht der Schnauf aus. Bildung Schweiz, (lch.ch), 1. 3. 2011, 156. jg. der Schweizer Lehrerinnen- und Lehrerzeitung, nr. 3, s. 40f.
Über dem Schlachtfeld, auf dem um die Reform der deutschen Rechtschreibung noch bis vor kurzem erbittert gekämpft wurde, verzieht sich der Pulverdampf Ende gut, alles gut? Oder im Gegenteil? Max A Müller, der die Schweizer Lehrerinnen und Lehrer seit dem Jahr 2004 im «Rat für deutsche Rechtschreibung» vertrat, zieht eine persönliche Bilanz. […] In keinem einzigen Reformfall lässt sich überzeugend darlegen, dass die von der Reform verfügte Neuschreibung gegenüber der alten einen Vorteil gebracht hätte. Verbessert haben sich im Ernst weder die Lesbarkeit und die Aussage eines Textes noch die Lernbarkeit orthographischer Konventionen.
oll.: 7,5 Millionen Deutsche funktionale Analphabeten. Studie zu Lese- und Schreibfähigkeiten; Männer schwächer als Frauen; 57 Prozent der Betroffenen erwerbstätig. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. 3. 2011, nr. 50, s. 8, Politik
Die Anzahl der funktionalen Analphabeten in Deutschland […] liegt erheblich höher als bisher geschätzt. […] 14 Prozent der Befragten können zwar einzelne Sätze lesen und schreiben, jedoch keine zusammenhängenden, kürzeren Texte. […] Weitere 25 Prozent der Befragten beherrschen demnach die Rechtschreibung, die bis zum Ende der Grundschule unterrichtet werde, nicht in ausreichendem Maße. Sie könnten selbst gebräuchliche Wörter nur fehlerhaft oder langsam lesen und schreiben.