Nachgeführt 3. 3. 2008, 13. 1. 2008
B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y ZD-26931 Elsfleth (Kreis Wesermarsch). Gattin von Ahrens, Carsten; vorher Ruta, Gabriele. Gabriele.Ahrens@uni-oldenburg.de.
Kurt-Georg-Kiesinger-allee 65, D-28279 Bremen, tel./fax +49 421-8498934. Sprecherin und stellvertretende vertrauensperson: initiative "WIR gegen die Rechtschreibreform in Bremen".
D-Rossbach.
Geb. 12. 6. 1921 in Wien, gest. 4. 12. 2000 in Wien. Schriftsteller.
D-35444 Biebertal. Geb. 27. 7. 1939 in Altenkirchen, Westerw. Dr. phil. 1973 universität-gesamthochschule Siegen: o. prof. für germanistik und linguistik. augst@germanistik.uni-siegen.de. Mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
Den Siegener Sprachwissenschaftler Gerhard Augst, den nicht nur ich für einen überaus gediegenen Sprachwissenschaftler halte und der sicherlich einer der besten Kenner der Orthografieprobleme überhaupt ist, macht er [Ickler] zum intrigierenden Dunkelmann. (Prof. dr. Herbert Richard Wolf, Süddeutsche Zeitung, 22. 8. 2000)
CH-Reiden. Geb. in Zofingen. 1961 bis 2000 primarlehrer: Zofingen. Schriftsteller.
Hannover. Prof. Dr.
* 1957, Elmshorn, Schleswig-Holstein. Volkswirt.
Er will beim Verwaltungsgericht in Schleswig erreichen, daß seine Kinder, die zwölfjährige Alina und die sechsjährige Sarah[,] die neuen Regeln lernen. [. . .] Er befüchte negative Konsequenzen für die Berufswahl und -ausbildung seiner Kinder, wenn sie nicht die neue Rechtschreibung beherrschen. (AP)
Jens Berendsen, Vater von drei Kindern im Alter von fünf, sechs und zwölf Jahren, [. . .] beauftragte ("für einen fünfstelligen Betrag, steuerlich nicht absetzbar") die Hamburger Umfrageforschungsgesellschaft BIK, Deutschlehrer in Schleswig-Holstein zu befragen, wie sie mit der Situation klarkommen. (Monika M. Metzner, Frankfurter Rundschau, 28. 7. 1999)
Zeist, Niederlande. Dr.
Geb. 1942. 1987 geschäftsführer: Cornelsen-verlagsholding Berlin. Stellvertretender vorsitzender: VdS bildungsmedien.
Nelkenweg 24, CH-4512 Bellach (Schweiz). Geb. 24. 3. 1935 in Luzern. 19551968 und 19731974 primarlehrer. 1968 freier schriftsteller.
Gränichen. Prof. dr., ordinarius für neuere geschichte an der Universität Zürich
* 29. 7. 1941 in Gleiwitz. Dr. jur. 1974 fr. schriftsteller. Vorstandsmitglied: Verband Deutscher Schriftsteller (VS)
Geb. 6. 5. 1953 in Edinburgh. 1975 mitglied: Labour party. 3. 5. 1997 premierminister: Grossbritannien.
Redaktionsmitglied: Saarbrücker Zeitung
|
|
* 8. juni 1945 in Leipzig. 1969 bis 1975 lehrerin: Lübeck. 1970 mitglied: SPD. 1975 mitglied: schleswig-holsteinischer landtag. 1988 frauenministerin: land Schleswig-Holstein (im ersten kabinett von ministerpräsident Björn Engholm; erste frauenministerin in Deutschland überhaupt). 22. 5. 1996 bis ende oktober 1998 ministerin für bildung, wissenschaft, forschung und kultur: land Schleswig-Holstein. (bild: www.schleswig-holstein.de) |
* 1950. Jurist und gewerbelehrer, leiter der Schule für erwachsene, Basel.
Prof. Direktor: germanistisches seminar der universität Heidelberg.
CH-4052 Basel. Prof. dr. oec. 1978 ordentlicher professor für volkswirtschaft: universität Basel. Vorsteher: wirtschaftswissenschaftliches zentrum der universität Basel, CH-4003 Basel. Silvio.Borner@unibas.ch.
|
|
Geb. 1938, Pichl (Oberösterreich). 1974 dozent für germanistik: universität Klagenfurt. Literat. |
Redaktioneller mitarbeiter: Neue Zürcher Zeitung, ressort Zürich.
Zürich, Schweiz. Geb. 24. 3. 1944 in Chur. Essayist und literaturkritiker. 1985—1997 professor für rätoromanische literatur und kultur: Eidg. techn. hochschule ETHZ und univ. Zürich. 1989 mitglied: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 5. 2000 leiter abteilung kultur: Schweizer fernsehen DRS.
D-83607 Holzkirchen.
Mitglied: redaktion Neue Zürcher Zeitung, ressort ausland.
* 1938. Prof. dr. Wissenschaftlicher mitarbeiter für staats- und rechtsphilosophie: Christian-Albrechts-universität Kiel, filosofisches seminar. Vorsitzender: Deutsche Unitarier Kiel. Volksinitiative "Wir gegen die Rechtschreibreform".
dg.
Lübeck. Anwaltsehepaar
[. . .] denen man nicht zutraut, ein Happening zu inszenieren, erinnern uns an das Land, in dem wir leben.
(die tageszeitung, 3. 8. 1998)D-Hassenroth.
Prof. dr. Meisenweg 6, D-7860 Schopfheim. Geb. 1925, Breslau. Professor: pädagogische hochschule Lörrach.
Geb. 23. 6. 1928 in Hamburg. Dr. 1957 mitglied: SPD. 1969 bis 1981 mitglied: deutscher bundestag. 1972 bis 1974 minister für forschung, bildung und wissenschaft: Bundesrepublik Deutschland. 1981 bis 1988 erster bürgermeister: Freie und Hansestadt Hamburg.
Chefkorrektor: "Neue Zürcher Zeitung"
Auf dem Hähnchen 34, D-56329 St. Goar, RP, tel. +49 6741 1720, fax +49 6741 1749
Sprecher der Initiative "Wir gegen die Rechtschreibreform". Matthias Dräger ist Motor des Volksbegehrens im Norden. Der 42jährige gebürtige Lübecker, Sproß der Industriellenfamilie Dräger, eines renommierten Herstellers von Geräten für Sicherheits- und Medizintechnik, dirigiert die Initiative vom rheinland-pfälzischen St. Goar aus, wo er einen Verlag für medizinische und heilkundliche Fachliteratur betreibt. Der bundesweiten Initiative des bayrischen Gymnasiallehrers Friedrich Denk verbunden, verbringen Dräger und andere "dreiviertel" ihrer Tage mit der Planung des Volksbegehrens in Schleswig-Holstein, wo etwa 300 Aktive das Material verteilten, das aus St. Goar losgeschickt wird. (Monika M. Metzner, Frankfurter Rundschau, 23. 9. 1998) Er selbst, so der 41jährige, habe zwar weder Kinder noch sei er Sprachwissenschaftler, doch "die deutsche Sprache gehört zu meinem Handwerkszeug": In seinem "Reichl Verlag der Leuchter", Sitz ist die Kleinstadt St. Goar bei Koblenz, erschienen Bücher über "Lebenshilfe, Gesundheit und abendländische Mystik". (die tageszeitung, 3. 8. 1998) Wer einmal erlebt hat, wie Matthias Dräger, Sprecher der Reformgegner, im Institut für deutsche Sprache wütend ein wehrloses neues Wörterbuch von sich schleuderte, der ahnt die Verbissenheit, die hinter diesem Kampf steckt. (Andreas Geldner, Stuttgarter Zeitung, 15. 7. 1998) Wer möchte schon mit dem schrillen Mathias Dräger für das "ß" kämpfen? (Christian Füller, die tageszeitung, 20. 9. 1999)
D-Karlsruhe.
1926—2000. Prof. dr. dr. h. c. 1973 bis 31. 5. 1995 leiter: dudenredaktion Mannheim. 1974 mitglied: wissenschaftlicher rat Institut für deutsche Sprache. 1979 o. mitglied: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 1995 vorsitzender: wissenschaftlicher rat der dudenredaktion.
Fast sieht es so aus, als hätten wir uns von dem entfernt, was für Konrad Duden und andere noch eine selbstverständlichkeit war. Die listen mit den reformwünschen sind geschrumpft, und von einigen reformern wird heute sogar nur noch die einführung der gemäßigten kleinschreibung gefordert. [. . .] Will man die rechtschreibung wirklich vereinfachen und verbessern, will man, daß endlich ruhe im bereich der orthographie einkehrt, dann sollte die groß- und kleinschreibung nur in eine umfassendere reform eingebettet sein. (Günther Drosdowski, "Vernünftiger schreiben", 1974)
Diese Reform ist kein großer Wurf aus einem Guß, sondern es ist eine kleine Reform der Vernunft, wie ich gern sage. Es gab zu viele widerstreitende Meinungen und Interessen, deshalb müssen wir mit diesem Kompromiß zufrieden sein. Mehr war nicht möglich. Keiner der an dieser Reform Beteiligten ist mit allem einverstanden, jeder hätte gern irgend etwas anders gemacht. (Günther Drosdowski, Der Spiegel 25/1995)
Geb. 3. 1. 1829 bei Wesel, gest. 1. 8. 1911 in Sonnenberg bei Wiesbaden. Filologe. 1872 veröffentlichung: Die deutsche Rechtschreibung. Abhandlungen, Regeln und Wörterverzeichnis mit etymologischen Angaben. 1880: Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache.
Nur als mäßig guter Schüler erweist sich der junge Konrad im Fach Deutsch: "Sein deutscher Stil ist korrekt und zeugt von Nachdenken; die Kenntniß der Litteratur ist befriedigend", heißt es in seinem Abiturzeugnis. (Lothar Simmank, Thüringer Allgemeine, 1. 8. 2001)
Dr. Geschäftsführerin: Gesellschaft für deutsche Sprache.
Prof. dr. 1. 10. 2002 direktor: Institut für deutsche Sprache. www.ids-mannheim.de/org/personal/eichinger.html.
* 2. januar 1947.
1977 lehrerin: Schleswig-Holstein. 1969 mitglied: SPD. 2. 10. 1987 mitglied: schleswig-holsteinischer landtag. April 1996 vorsitzende: SPD-landtagsfraktion. November 1998 ministerin für bildung, wissenschaft, forschung und kultur: land Schleswig-Holstein.
Aber doch nicht Frau Erdsiek-Rave! Eine anscheinend uns bevorstehende Bildungsministerin Erdsiek-Rave ist die denkbar ungeeignetste Persönlichkeit, um die Entscheidung des Volkes mit der nötigen Überzeugung umzusetzen. Am 7. Juli 98 erklärte sie laut "Sozialdemokratischem Informationsbrief": ..."Damit wird es um so wichtiger, daß die Einheit der deutschen Rechtschreibung nicht durch einen negativen Volksentscheid am 27.09.98 in Schleswig-Holstein zerstört wird."
(Sigmar Salzburg, Lübecker Nachrichten, internet-ausgabe, forum, 18-10-98 um 09:29)Reiterstr. 5, 3013 Bern
* 1. 12. 1933. Rechtsanwalt und notar. 1983 mitglied: deutscher bundestag (CDU). Vorsitz: rechtsausschuss des bundestags.
Geb. 30. 4. 1968, La Paz. Model, modedesignerin, sängerin, schönheitskönigin, fernsehmoderatorin. Werbefigur für die firma Telegate mit dem kultspruch: «Hier werden Sie geholfen!» C/o Prime Artists Management gmbh, Fronhof, D-52385 Nideggen/Embken. www.feldbusch.com, info@prime-artists.de.
D-66646 Urexweiler. Schulleiter.
Kabarettist
CH-8001 Zürich. Geb. 15. 3. 1928. Zürich. Alt chefkorrektor "Neue Zürcher Zeitung"
Dr. Geb. 29. 9. 1935, Dresden. Gest. 19. 8. 2002, Wiesbaden. 1967 bis 2000 leiter: sprachberatungsdienst der Gesellschaft für deutsche Sprache.
Feichtetstr. 19, D-82343 Pöcking. «Kaufempfehlungen für Erzeugnisse in traditioneller Qualitätsrechtschreibung».
Indem Sie Erzeugnisse in traditioneller Schreibweise kaufen, verteidigen Sie auch Ihre Grundrechte, zu denen die eigene Sprache als Teil des Menschen- und Persönlichkeitsrechtes gehört. [. . .] Leider laufen auch heute wieder schlecht informierte Mitbürger in der falschen Richtung mit. Mitläufertum kann man leider nicht in die Vergangenheit verdrängen. Es ist aktuell wie eh und je. Denken Sie an die letzten beiden Weltkriege: Auch wenn das Böse siegt, gilt es, "ohne Unterlaß" für das "Reich Gottes" zu beten und zu arbeiten. (Jürgen Frielinghaus auf seiner internetseite)
Bonn. Dr. jur.
D-Detmold.
Postfach 3060, CH-8201 Schaffhausen. Geb. 31. 3. 1952. Prof. dr. 1977 geprüfter korrektor. 1979 berufsschullehrer im fach deutsche sprachlehre für typografen und polygrafen. 1984 assistenz, oberassistenz: deutsches seminar der universität Zürich. 11. 2002 lehrstuhl für germanistische sprachwissenschaft (teoretische linguistik): Friedrich-Schiller-universität Jena. 1986—1995 sekretär: arbeitsgruppe rechtschreibreform. 1997 mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung. www.personal.uni-jena.de/~x1gape, Peter.Gallmann@uni-jena.de
Peter Gallmann [. . .] hofft [. . .], daß die jetzigen Änderungen die Reformbereitschaft erhöhen könnten. Nun sei die Chance zu erkennen, „daß Orthographie kein Naturgesetz ist“. Gallmann meint, spätestens 2001, wenn die neuen Regeln verbindlich sind, könne die Diskussion über eine weitere Reform losgehen. (Christina Schweighofer, Die Presse, 26. 11. 1994)
Reinhäuser Landstrasse 105, D-37083 Göttingen. Geb. 29. 7.1941 in Berlin Charlottenburg. Germanist. Akad. oberrat: univ. Göttingen.
Seit ich 1970-73 am grimmschen "Deutschen Wörterbuch" in Göttingen mitarbeiter war, schreibe ich wie weiland mein germanistischer urgroßvater Jacob Grimm die substantive klein. Und garantiert über das jahr 2005 hinaus.
(Burckhard Garbe, die tageszeitung, 24. 7. 1998, LeserInnenbriefe)Österr. unterrichtsministerin. Die Vorarlberger Landesrätin war eine starke Politikerin, als sie — fast 53jährig und nach 15 Jahren Kommunal- und Landespolitik — 1995 das Unterrichtsressort übernommen hat. (Erich Witzmann, Die Presse, 10./11. Oktober 1998)
Geb. 21. 3. 1927 in Reideburg/Saalekr. Dr. h. c. 1952 mitglied: F.D.P.. 1954 rechtsanwalt. 19651998 mitglied: deutscher bundestag. 19691974 innenminister: Bundesrepublik Deutschland. 19741985 bundesvorsitzender: F.D.P.. 19741992 aussenminister: Bundesrepublik Deutschland.
Mitarbeiter: Saarbrücker Zeitung, Bern
Geb. 31. 12. 1943 in Ulrichstein-Helpershain. Studium der erziehungswissenschaften, germanistik und politik. 1994 mitglied: deutscher bundestag (F.D.P., Hochtaunus). 6. 1995 bis 5. 2001 bundesvorsitzender: F.D.P.. 1987—1991 minister für wissenschaft und kunst: Hessen. 1988 präsident: ständige konferenz der kultusminister der länder.
Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt sagte in einem Interview mit der "Welt am Sonntag", die Reform könne nicht durch einen einfachen Erlaß der Kultusminister legitimiert werden. (DPA, 9. 8. 1997)
"Genaugenommen verwalte ich hier nur Wolfgang Gerhardts Erbe", bemerkte sarkastisch der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), der Niedersachse Rolf Wernstedt, als am vergangenen Donnerstag das Verwaltungsgericht Hannover für Niedersachsen die weitere Anwendung der neuen Rechtschreibregeln untersagt hatte. Der heutige FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt war im Jahre 1988 hessischer Kultusminister und damals auch jener Präsident der Kultusministerkonferenz, unter dem Anfang Dezember 1988 durch einstimmigen KMK-Beschluß genau die Änderung der Rechtschreibregeln auf den Weg gebracht wurde, die die Freidemokraten nun in vorderster Front bekämpfen. (die tageszeitung, 11. 8. 1997)
Berndorffstr. 4, D-50968 Köln. Geb. 20. 3. 1923. Dr. phil. h. c. Fernsehautor, schriftsteller.
[. . .] wird mit den Worten zitiert: "Bravo, bravissimo! — endlich ein Ende mit dem Klamauk der so genannten neuen Rechtschreibung. Schifffahrt mit drei 'f'? Nur über meine Schriftstellerleiche!" Dass er zuvor schon die Sauerstoffflasche mit drei 'f' schreiben musste, hat seine Tätigkeit aber offenbar nicht beeinträchtigt. (Mannheimer Morgen, 29. 7. 2000)
Deutscher grammatiker. 1653 erstmals (abgesehen von lateinischen grammatiken) ausdrückliche forderung nach der grossschreibung aller substantive.
Dr. TU Berlin. www.tu-berlin.de/fb1/AGiW/Cricetus/C1.htm
Buckstr. 29, CH-8820 Wädenswil. Geb. 1. 12. 1913, St. Gallen. Dr. phil., em. o. prof. für deutsche filologie. 1986—1995 mitglied: arbeitsgruppe rechtschreibreform. 1997 mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
Prof. dr., D-Herrsching.
Politischer analyst: Eurozone Advisors.
1908—1987. 1947—73 leiter: dudenredaktion Mannheim, geschäftsführender vorsitzer: arbeitskreis für rechtschreibregelung
1785—1863. Sprachwissenschafter, märchensammler
Prof. dr. Geb. 4. 12. 1947 in Nürnberg. 1993 lehrstuhl für öffentliches recht und rechtsfilosofie: Friedrich-Schiller–universität Jena.
www.recht.uni-jena.de/o02/Prof_Dr_Groschner/prof_dr_groschner.html, r.groeschner@recht.uni-jena.de.
Die Argumentation des Rechtsprofessors bietet einen aufschlußreichen Einblick in die Geheimgrammatik der untergehenden Kultur des Richtigmachens und der Angst vor Fehlern. Gröschner fürchtete, künftig "als Falschschreiber einer Blamage ausgesetzt zu sein". An den bisherigen Regeln hänge seine "sprachliche Identität". Außerdem fühlte sich der Professor in seiner Lehrfreiheit eingeschränkt, wenn er künftig nicht mehr seinen Studenten Abweichungen von jener alten Rechtschreibung, die er für die einzig richtige hält, als Fehler anstreichen darf. So argumentierte er tatsächlich. (die tageszeitung, 14. 7. 1998)
D-Warburg.
1979 lehrer für deutsch, politik und filosofie.
CH-8450 Andelfingen ZH. Geb. 1923. Reallehrer. Mitglied: Sozialdemokratische partei. 19751983 mitglied: kantonsrat (parlament) des kantons Zürich.
Paderborn. Dr.
Redaktioneller mitarbeiter: Neue Zürcher Zeitung, ressort Feuilleton.
CH-8400 Winterthur. Redaktor.
Dr. Geb. 1885, gest. 1971, Aarau, Schweiz. Lehrer: bezirksschule. 1926 bis 1962 vorsitzer: Bund für vereinfachte rechtschreibung. Teilnehmer: schweizerische ortografiekonferenz, 20./21. 8. 1963.
DK Kopenhagen. Wissenschaftlicher mitarbeiter: sekretariat der staatl kommission für die dänische sprache. Mitglied: Bund für vereinfachte rechtschreibung.
Dr.
D-Feldkirchen-Westerham.
Redaktor: Der Spiegel
1906 bis 22. 2. 1998. Österreich. Prof., literaturkritiker.
CH-6622 Ronco sopra Ascona TI. Schriftstellerin.
Der Berg hat eine Maus geboren - nun muss man das Mäuschen wohl springen lassen. (Eveline Hasler, Brückenbauer, 8. 8. 2000)
D-Saarbrücken
Germanistikstudent.
Dr., leiter: sprachdienst der bundeskanzlei, mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
25. 9. 1930 bis 18. 10. 1999. D-61118 Bad Vilbel.
Prof. dr. 1982 bis 1996 präsident: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.
Der Schriftsteller und pensionierte Literaturprofessor erregt sich über den "pädagogischen Schwachsinn" einer Übergangsphase, in der die alte Schreibweise den Schulkindern zwar angestrichen, aber nicht als Fehler angerechnet wird: "Die armen Kinder." Auch im Ausland werde die Reform nur Verwirrung stiften. Überdies koste sie Milliarden. (DPA/SDA, Tages-Anzeiger, 15. 10. 1996)
Dr. phil. Mitglied: forschungsgruppe ortografie der Akademie der wissenschaften der DDR. Wiss. mitarbeiter: Institut für deutsche Sprache. Geschäftsführer: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
Eisbergweg 12, D-86854 Amberg. Geb. 14. 9. 1941, Amberg. M. a., schriftsteller
Prof. dr. phil. D-32130 Enger. Geb. 23. 9. 1925 in Posen. 1963 bis 1968 ord. prof. für pädagogik: univ. Göttingen. 1968 ord. prof. für pädagogik: univ. Bielefeld. 1987 emeritiert. 1987 bis 1993 vizepräsident: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.
D-Siegen. Professor dr. iur.
Geb. 5. 4. 1934, Landshut (Bayern). Prof. dr. 1966—1969 professor für staatsrecht und politik: Freie universität Berlin. 1969—1973 professor für staatslehre und politik: hochschule für verwaltungswissenschaften in Speyer. 1978—1980 minister für kultus und sport: Baden-Württemberg. 1980—1983 innenminister: Baden-Württemberg. 1987—1994 präsident: bundesverfassungsgericht. 1994—1999 bundespräsident.
Die Rechtschreibreform ist überflüssig wie ein Kropf. (Roman Herzog)
Wohl gemerkt, der Juristen-Präsident hat sie für überflüssig, nicht für rechtswidrig erklärt. (Jörg Menzel, Neue Juristische Wochenschrift 1998, heft 17)
Selbst «Ruck-Reformer» Roman Herzog erwies sich lange Zeit als Erneuerungs-Muffel und Reform-Gegner. Erklärte er zunächst zivilen Ungehorsam hinsichtlich der Neuregelung, so hat sich der Altbundespräsident nun intensiver damit beschäftigt. Roman Herzog: «Vieles erscheint mir jetzt einleuchtend.» Schreiben wird er aber weiter nach der alten Variante — erst einmal. (Lisa Uphoff, Berliner Morgenpost, 28. 9. 1999)
Normannenstrasse 45, CH-3018 Bern. Geb. 5. 4. 1966, Solothurn. Zentralsekretär: Schweizer Demokraten (SD). 24. 10. 1999 mitglied: nationalrat (volkskammer). bernhard.hess@schweizer-demokraten.ch.
Hamburg.
Mörikeweg 4, D-78194 Immendingen. Realschulrektor. 1972 vorsitzer: aktion kleinschreibung e. v..
Biengartenstrasse 55, D-64653 Lorsch (Hessen). Geb. 10. 3. 1936, Neukirchen. 1969 mitarbeiter: Institut für deutsche Sprache, Mannheim. 1974 bis 31. 3. 2001 prof. für sprachwissenschaft und sprachdidaktik: technische hochschule Darmstadt. 1999 vorsitzender: Gesellschaft für deutsche Sprache. Mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
Als Privatmann tendiert Hoberg dahin, daß man, was das rechte Schreiben angeht, noch viel mehr Freiheit geben sollte; als Vorsitzender wird er die Regeln freilich respektieren. (Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung, 29. 6. 1999)
Schönwaldstr. 75, D-13585 Berlin-Spandau, tel. (030) 375 51 21.
Gründer: bürgerinitiative "Wir sind das Rechtschreibvolk". Sprecher: Berliner Verein für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege e.V. (BVR). 1994 mitglied: Bund für deutsche Schrift und Sprache
Sieht sich selbst in seinem Erziehungsrecht und seine Kinder in ihren allgemeinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Mit der Rechtschreibreform könne er seiner im Grundgesetz festgeschriebenen Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder nicht gerecht werden. [. . .] Erfolg für Familienvater und seine drei Rangen: Verwaltungsgericht gab erstmals einer Klage gegen die Rechtschreibreform statt. (Barbara Bollwahn, die tageszeitung, 15. 11. 1997)
Für seine drei schulpflichtigen Kinder Randolf, Sigurd und Ulrike, die die Spandauer Grundschule am Eichenwald besuchen, ändere sich nichts: "Sie müssen nach wie vor die neuen Regeln lernen". (Fina Geschonneck, Berliner Zeitung, 25. 3. 1999)
Der 42jährige Spandauer Vater von vier Kindern, der nach eigenen Angaben die rechtsextremen "Republikaner" wählt [. . .] (Tanja Kotlorz, Die Welt, regionalausgabe Berlin, 12. 7. 1999) Gernot Holstein ist aktiv gegen die Rechtschreibreform — und hat sich in allerlei rechten Organisationen getummelt. (Gereon Asmuth, die tageszeitung, 6. 7. 1999)
D-Homberg.
Geb. 31. 5. 1920 in Wien. 1964 prof. für ältere deutsche sprache und literatur mit besonderer berücksichtigung der mundartkunde: universität Wien. Ca. 1960 stellvertretende vorsitzende: österreichische kommission für die orthographiereform. 1975—1990 obmannstellvertreter: Verein «Muttersprache».
Die Vor- und Nachteile der Groß- und Kleinschreibung hat Maria Hornung mit Erich Vanecek und Eugen Wüster in dem 1977 erschienen Buch "Die Großschreibung im Kreuzverhör der Versuche" [. . .] wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse haben wesentlich dazu beigetragen, daß die Großschreibung nach langen Kämpfen beibehalten wurde. (Wiener Sprachblätter, 3. 2000)
Geb. 1. 8. 1925, Wien, gest. 9. 6. 2000, Wien. Lyriker, hörspiel- und dramenautor.
Das Hauptproblem wäre eigentlich die Groß- und Kleinschreibung. (Ernst Jandl, Die Presse, 6./7. 9. 1997)
D-72076 Tübingen. Geb. 8. 3. 1923 in Hamburg. Dr. phil., dr. phil. h. c. 1949 lehrtätigkeit. 1963 prof. für klassische filologie und allgemeine retorik: univ. Tübingen. Mitglied: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 1976 bis 1982 präsident: Pen-zentrum BRD.
D-57223 Kreuztal-Littfeld. Emeritierter professor für anglistik: universität Siegen. Mitglied: wissenschaftlicher beirat der redaktion www.rechtschreibreform.com.
Ich halte die Rechtschreibreform für sprachwissenschaftlich misslungen. (Helmut Jochems, Westfälische Rundschau, 31. 5. 2000) Ist es zu verantworten, daß mit den schlecht begründeten Veränderungen das gesamte deutsche Schrifttum von vor 1996 unbenutzbar wird? [. . .] Es ist im Grunde absurd, daß ein von einer Handvoll ideologiebesessener Germanisten und völlig inkompetenter Kultusbürokraten eingefädelter Verwaltungsakt soviel geistige Energie bindet, die in anderen Zusammenhängen sehr viel sinnvoller einzusetzen wäre. (Helmut Jochems, www.rechtschreibreform.com, 2. 9. 2001)
lebt als freier Publizist und Autor von Fernsehbeiträgen in Hamburg. Er schreibt regelmäßig in der taz, vor allem zu Problemen der Jugend- und Bildungspolitik, der Rechtschreibreform und Fragen der Wissensgesellschaft.
(die tageszeitung, 16. 6. 1998)Dr. Wissenschaftlicher assistent: universität bielefeld, fakultät für soziologie. www.uni-bielefeld.de/soz/personen/kaiser.htm, markus.kaiser@uni-bielefeld.de.
* 4. 1. 1934 in Brünn. Dr. phil. Herausgeber: Der Tagesspiegel, Berlin
Amsretten, Niederösterreich.
Dr. D-Gräfelfing.
|
|
* 1956 in Frenkendorf, kanton Basel-Landschaft. Eidg. dipl. kaufmann K+A, versicherungskaufmann. 14. 6. 1986 zentralpräsident: Schweizer Demokraten (SD). 1987: landrat (mitglied des kantonsparlaments). 1991 bis 1999 mitglied: nationalrat (volkskammer), demokratische fraktion. www.schweizer-demokraten.ch/rudolf.htm Rudolf Keller arbeitet eng mit den deutschen Bürgerinitiativen zusammen und unterstützt diese in ihrem Kampf sehr aktiv! (Internet-seite der Schweizer Demokraten) Übersehen hat der Besorgte indes, dass er selbst vom Reformbazillus befallen ist und in seinem länglichen Text neudeutsch und apostrophlos «machts» statt (alt) «macht's» schreibt. (Die Weltwoche, 27. 3. 1997) |
D-Berlin.
Dr. phil. Geb. 6. 7. 1948, Hamburg. 1979 freier schriftsteller.
Geb. ca. 1986. Dinslaken, Deutschland.
Geb. 26. 7. 1932. Rechtsanwalt und notar. 1969 bis 1998 mitglied: deutscher bundestag (F.D.P., Hannover).
Beim Abgeordneten Kleinert handelt es sich nicht um irgendeinen Hinterbänkler, sondern um ein rühriges Mitglied der FDP-Fraktion [. . .]. Als der Abgeordnete Kleinert wahrgenommen hatte, wie viele Niedersächsinnen und Niedersachsen bereit waren, ihre Unterschrift unter das Volksbegehren »Wir gegen die Rechtschreibreform« zu setzen, hatte er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die interfraktionelle Gruppe von Bundestagsabgeordneten formierte. Jene Gruppe von Bundestagsabgeordneten hat es sich zur Herzensangelegenheit gemacht, die Rechtschreibreform, nachdem sie in den Schulen bereits praktiziert wird, per Bundestagsbeschluss wieder zu unterbinden. (Axel und Margot Stommel: Betong oder die orthografische Standortsicherung. Hamburg 1998. S. 103.)
Herr Westerwelle, [. . .] was "Schiffahrt" mit zwei oder drei "f" anbetrifft, wäre es vielleicht ganz nützlich gewesen, Sie hätten das einem Abgeordneten Ihrer Fraktion [Kleinert] rechtzeitig gesagt; denn der hat im Sturm auch die Neuregelung der Rechtschreibung auf den Weg gebracht, weil er der Meinung war, jetzt dürfe er Schiffahrt nicht mehr mit drei "f" schreiben. (Heiterkeit und Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der PDS) (staatsminister dr. Hans-Joachim Meyer, Sachsen; votum an der 224. sitzung des deutschen bundestags, 26. 3. 1998)
Kiel. Arzt, leiter eines medizintechnikunternehmens. Vorsitzender: Elternbeirat der Grund- und Hauptschulen. Vorsitzender: Schleswig-Holsteinischer Elternverein (50 mitglieder). Mitglied: Volksinitiative "Wir gegen die Rechtschreibreform".
D-Gangkofen. Dr.
* 3. 4. 1930 in Ludwigshafen. Dr. phil., dr. h. c. 1969 bis 1976 ministerpräsident: Rheinland-Pfalz. 1982 bis 1998 bundeskanzler: Bundesrepublik Deutschland.
D-Mainz. Dr. iur.
Dozent für germanistik: universität Stockholm.
Berlin. Dr.
Wörthsee. Prof.
München.
ZBF-agentur, Ordensmeisterstrasse 15, D-12099 Berlin. Geb. 8. 2. 1937, Duisburg. Schauspieler.
Liebe Mitmenschen! Schluß mit der Rechtschreibreform! Das Volksbegehren läuft! Bitte gehen Sie in das nächste Bezirksrathaus in Berlin, in eines von 21 Rathäusern und unterschreiben Sie. Kostet keinen Pfennig! (...) Ich hab' schon unterschrieben. Danke. Ihr Manfred Krug. (Werbung des Berliner Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege bei den beiden radiosendern "Radio 100,6" und "Berliner Rundfunk 91!4" für das volksbegehren gegen die rechtschreibreform.)
Dohlenstr. 7, D-49377 Vechta. O. prof. für allgemeine sprachwissenschaft und germanistische linguistik: universität Vechta. wk@uni-vechta.de.
D-Grünwald.
Wien IV.
Leipzig. Dr., matematiker.
Geb. 1913, Basel. 1951 professor für filosofie: Freie universität Berlin.
Geb. 18. 11. 1911, Ostgalizien; gest. 16. 5. 2002, St. Gallen. Dr., publizistin.
D-Karlsruhe. Dr.
Dr., lehrer: realgymnasium "Albert Einstein", Meran. Leiter: arbeitsgruppe für die umsetzung der neuregelung der deutschen rechtschreibung in den schulen Südtirols. www.lanthaler.net.
29. 6. 1918 bis 30. 12. 2001. 1956 bis 1984 o. professor für englische filologie: universität Zürich.
D-91054 Erlangen. Prof. dr. Geb. 1957 in Regenstauf (Regensburg, Deutschland). 1995 professorin für deutsche sprachwissenschaft: universität Bamberg. An der universität 5, D-96047 Bamberg. www.uni-bamberg.de/split/prof-leiss, elisabeth.leiss@split.uni-bamberg.de
Senator für bildung und wissenschaft: land Bremen. 2000 präsident: ständige konferenz der kultusminister der länder.
München. Geb. 1964. Schriftsteller.
Geb. 9. 2. 1921, gest. 30. 3. 2003 in Hamburg. Dr. phil., journalist, schriftsteller. Ab 1953 auslandskorrespondent, redaktor, reporter, stv. chefredaktor; 1957 bis 1973 feuilletonchef: Die Zeit.
Siede 3, D-25856 Hattstedt, detlef@lindenthal.com.
Hobsweg 15, D-53125 Bonn. Prof. dr. jur. 1990 prof. für staats- und verwaltungsrecht, wissenschaftsrecht: universität Bonn. Rechtsberater der kultusministerkonferenz in sachen rechtschreibreform. Anwalt des beklagten landes Berlin.
Marburg. Prof. Dr.
Erziehungswissenschaftler, professor: universitäten Bielefeld, Leipzig, Erlangen.
Im Bereich der geplanten "ss" und "ß"-Regelung, die in einem umgestellten Text immerhin 80 Prozent der Schreibänderungen ausmacht, bleiben in allen untersuchten Klassenstufen nach eineinhalb Jahren Rechtschreibreform die Schreibleistungen deutlich hinter den früheren Leistungen zurück. (Harald Marx, Westfälische Rundschau, 31. 5. 2000)
1912—1998. Basel. Prof. dr., professor für orientalische filologie, universität Basel
Gest. 1964, Wien. Univ.-prof., ddr. Präsident: österreichische akademie der wissenschaften. 1960 vorsitz: österreichische kommission für die orthographiereform.
Dr., sprachwissenschafter, Institut für deutsche Sprache, Mannheim
A-2103 Lang-Enzersdorf bei Wien. Bis 2000 obmann: Verein «Muttersprache». Mitherausgeber: Deutsche Sprachwelt.
Hanuschgasse 3/III, A-1010 Wien. Geb. 1939, prof. mag. Generalsekretär: Institut für Österreichkunde. Schriftleiter: Österreich in Geschichte und Literatur. Vorsitzender: Gesellschaft für deutsche Sprache, zweig Wien.
1909—1989. Bonn. Prof. dr. dr. h. c. dr. h. c. Sprachwissenschafter
Presse-Agentur, Deutsche, Hamburg.
Putzbrunn. Dr.
Dr. rer. oec. 1999 wissenschaftlicher assistent: fachbereich wirtschaftswissenschaft, universität Duisburg. cmueller@uni-duisburg.de.
Journalist. Redaktionsleitung feuilleton: Basler Zeitung. hj.mueller@baz.ch
Kehlstrasse 49, CH-5400 Baden. Geb. 1936. Dr. ing.-chem. ETHZ, bezirkslehrer. Mitglied: Schweizer Demokraten (SD). Pressechef: SD Schweiz. 1. 4. 1985 mitglied: grosser rat (parlament) des kantons Aargau.
Geb. 8. 12. 1941, Köthen. Dr. habil. Verlagsleiter: Rowohlt-verlage. 1998 bis 12. 2000 staatsminister beim bundeskanzler und beauftragter der bundesregierung für angelegenheiten der kultur und der medien. 2001 herausgeber: Die Zeit.
Dr. Augwiler str. 71, CH-8426 Augwil ZH. 1988 bis 1992 präsident: Schweiz. schriftstellerinnen- und schriftstellerverband. Redaktor: Sprachspiegel.
CH-8200 Schaffhausen. Chefredaktor: Schaffhauser Nachrichten.
Dr. Institut für germanistik, Unitobler, Länggass-strasse 49, CH-3000 Bern 9. Niederhauser@germ.unibe.ch. Mitglied des vorstands: Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache (SVDS).
Duden-Autor und Jungwissenschaftler [. . .] Geschäftemacherei und Karriereplanung mittels Rechtschreibreform [. . .] (Theodor Ickler, www.rechtschreibreform.com, 12. 2. 2001)
Berlin. Bibliothekarin, mitarbeiterin: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz.
Der Tagesspiegel, Berlin.
Geb. 2. 11. 1948, Karlsruhe. Dr. phil. habil., m. a. Mitherausgeber: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Vor einem halben Jahr haben wir erkannt, dass die Reform nicht handlebar ist, ohne dass es zu Sinnentstellungen kommt. (Günther Nonnenmacher, Tagesspiegel, 27. 7. 2000)
19281999. Korrektor, 1982 dr. phil. h. c.: univ. Marburg. 19651985 geschäftsführer: Gesellschaft für deutsche Sprache.
Sekundarlehrer. Sekretär:
Signat(h)ur. Lehmwiesen 2, CH-8580 Dozwil TG.
Lic. phil., germanist, dudenredaktion.
|
|
1912 bis 11. 8. 1999. Wien. Prof. Schulbuchautor, sprachmetodiker, schriftsteller. Buchillustrationen, aquarelle, ölbilder und fresken. 1959 mitglied, schriftführer: österreichische kommission für die ortografiereform. Mitglied: österreichische wörterbuchkommission. 1965 chefredakteur: tribüne. Bundesvorsitzender: Österreichische gesellschaft für sprache und schreibung. |
D-Durmersheim.
D-77709 Wolfach
Professore associato: Università degli Studi di Milano - Bicocca, piazza dell'Ateneo Nuovo 1, I-20126 Milano, www.unimib.it, Dipartimento di psicologia. eraldo.paulesu@unimib.it.
Lehrerinitiative gegen die Rechtschreibreform Rheinland-Pfalz, D-56457 Westerburg
Beifall. Nur Stephanus Peil, Verfasser der Peilschen Wörterliste, gelingt nicht mal ein vorsichtiges Lächeln. Seit Februar ist er krankgeschrieben. Wegen der Rechtschreibreform. Ich kann das nicht, sagt der Mann, der sich standhaft weigerte, die Zeugnisse seiner Klasse in neuer Rechtschreibung zu verfassen[,] und dafür vor die Bezirksregierung Koblenz geladen wurde, ich kann einfach nicht mehr Lehrer sein. Diese unheilbringende Schizophrenie! Oder: diese Unheil bringende Schizophrenie? (Kerstin Decker, Der Tagesspiegel, 1. 6. 1999)
Prof. dr. phil. dr. med. habil. Geb. 29. 4. 1940. Leiter: institut für medizinische psychologie, Ludwig-Maximilians-universität München, Goethestr. 31, D-80336 München. www.med.uni-muenchen.de/medpsy, ep@imp.med.uni-muenchen.de
Würzburg. Dr.
Redaktor: Der Standard
Dr.
D-Stuttgart.
Gustav-Freytag-str. 36, D-60320 Frankfurt. Geb. 2. 6. 1920, Wroclawek (Polen). Dr. phil. h. c. Schriftsteller, literaturkritiker. 1960—1973: Die Zeit. 1973—1988 leiter literaturteil: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
[. . .] bezeichnete im Kölner "Express" die Reform [von 1996] als eine von Trotteln verursachte Katastrophe. (AP, 28. 7. 2000)
Frankfurt. Prof. dr. Geb. 1938, Giessen. 1975 professor für anglistik: universität Frankfurt, institut für england- und amerikastudien. 1995 mitglied: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. 25. 10. 2002 präsident: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. k.reichert@em.uni-frankfurt.de.
Und wie geht es weiter, was die von der Akademie bekämpfte Rechtschreibreform angeht, der Reichert auch nichts abgewinnen kann? Reichert: "Da habe ich mir, ehrlich gesagt, noch keine Gedanken gemacht." (Darmstädter Echo, 25. 10. 2002)
* 18. 2. 1920 in Limbach, Saarland. Dr. med., prof., chefarzt und ärztl. direktor i. r. Kirschenwäldchen 32, D-66333 Völklingen.
"Zé do Rock is vor verdammt langer zeit in Brasilien geboren, hat nix studiert aber 14630 tage geleebt, 1357 litter alkohol gesoffen, 940 stunden flöte und 648 stunden fussbal gespilt, 200.000 km in 1457 autos, flugzeugen, schiffen, zügen, oxenkarren und traktoren geträmpt, 111 länder und gefängnisse besucht, sich 8 mal verliebt, 2 bücha geshriben, ein film gedreet, eine kunstsprache erfunden, ein vereinfachtes deutsh kreirt und er lebt noch heut, meist in München." [. . .] "Jede Sprache hat ihre eigenen Tücken. Was Deutsch von diesen Sprachen unterscheidet, ist, dass es alle Probleme aufweist." Gleich zwei Modelle legt er für sein "Ultradoitsh" vor: das U-Modell, wie unseriös, dass zeigen soll, wie einfach Sprache sein kann, wenn man es nur will. Und das seriöse S-Modell: beginnend 1995 sieht es zwei Änderungen pro Jahr vor bis zum Jahr 2012: "Die alte Schreibweise wäre parallel gültig, bis der letzte, der so schreibt, ausgestorben ist." Klingt charmant. (Volker Peschel, taz Hamburg, 11. 5. 2000)
Innsbruck. Professor dr.
Dr. Venusbergweg 43, D-53115 Bonn. Sprachwissenschafterin. Leiterin: Lehrerinitiative gegen die Rechtschreibreform Nordrhein-Westfalen. Mitglied: Bundesweite initiative "Wir Lehrer gegen die Rechtschreibreform und für eine einheitliche, systematische Rechtschreibung.
Dr. Ministerialrat: bundesministerium für unterricht, Minoritenplatz 5, A-1014 Wien. Vorsitzender: koordinationskomitee für ortografie.
Dr. Chefredaktor: Märkische Allgemeine. chefredaktion@MAZonline.de.
Bis 2000 chefredaktor: Schweizer Illustrierte.
Dr. iur., dres. h. c., prof. Geb. 1930, Dortmund. 1971 bis 1999 o. professor der rechte für zivilrecht und rechtsteorie: universität Konstanz, fachbereich rechtswissenschaft, D-78457 Konstanz. 1976 bis 1989 richter: oberlandesgericht. www.uni-konstanz.de/FuF/Jura/ruethers, Bernd.Ruethers@uni-konstanz.de.
* 1919, Stuttgart; + 1994, Basel. Prof. dr., 1959 bis 1987 ordinarius: universität Basel, 1981 bis 1987 präsident: Institut für deutsche Sprache, 1975 bis 1980 präsident: Int. vereinigung für german. sprach- und lit.-wissenschaft, mitgl des vorstands: Bund für vereinfachte rechtschreibung
* 9. 12. 1928 in Göttingen. Dr. phil., verleger.
8. 2. 1819 bis 20. 1. 1900. Englischer schriftsteller, künstler und sozialreformer.
D-26931 Elsfleht. WIR gegen die Rechtschreibreform. Jetzt nach unseren informationen Ahrens, Gabriele.
D-45470 Mülheim, salberbuchmueller@web.de.
Professor, hochschullehrer und saarbrücker schulleiter, langjähriger vorsitzende des Saarländischen Philologenverbandes
Dr.
D-München.
Kulturbeauftragter: konferenz der kantonalen erziehungsdirektoren.
Wir wundern uns hier zu Lande über solchen Fanatismus. (Christian Schmid, Brückenbauer, 8. 8. 2000)
Hauptseminarleiter (im ruhestand): staatliches studienseminar in Hamburg. Schulbuchautor für das fach deutsch.
Redaktionsmitglied: Saarbrücker Zeitung
A-1100 Wien. Dr., professor: institut für germanistik an der universität Wien, mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung (seit märz 1997), präsident: Österreichische gesellschaft für sprache und schreibung.
D-Regensburg.
Professor für linguistik: universität Zürich, deutsches seminar. 1986—1995 vorsitz: arbeitsgruppe rechtschreibreform der edk. 1997 mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung. hsitta@ds.unizh.ch
Es geht im Grunde um die Frage, wie viel an Veränderung einem zugemutet wird. Die Profiteure sind ja nicht wir Alten, die uns die Regeln und Ausnahmen der bisherigen Rechtschreibung mühsam angeeignet haben — die Frage ist doch vielmehr, an wen man bei der Reform denkt.
(Horst Sitta, Neue Luzerner Zeitung, 5. 8. 2000)* 1940. 1980 bis 1998 mitglied: deutscher bundestag. 1991 vorsitz: FDP-fraktion.
CH-8707 Uetikon a. s. Geb. 1927. Prof. dr. Professor: universität Zürich, deutsches seminar, linguist. abt. Mitglied: ausschuss, vorberatender, für fragen der rechtschreibereform.
Professor für germanistik: universität Salzburg. Mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung
Redaktionsmitglied: Weltwoche.
Kieler Nachrichten
CH-8497 Fischenthal. Geb. 29. 9. 1931, Zürich. Lehrer. Mitglied: Freiheits-Partei der Schweiz. 1985 bis 1999 mitglied: nationalrat (volkskammer).
Adolf-Leweke-str. 32, D-60435 Frankfurt a. M. Geb. 25. 7. 1943 in Rahmel, Westpreussen. Geb. Hermann. 1990 mitglied: deutscher bundestag. Kulturpolitische sprecherin der CDU/CSU-bundestagsfraktion.
Berlin. Geb. 30. 7. 1922 in Greiz, gest. 30. 7. 2003. Kabarettist.
Deutschlands dienstältester Kabarettist auch Humorist, Satiriker, Entertainer, Dichter, Journalist, Kolumnist, Wortspieler, Sprachforscher, Kinderbuchautor, Kritiker. (Eulenspiegel-verlagsgruppe, www.eulenspiegel-verlag.de) Er hat seine treuen Fans im Osten Deutschlands und füllt bei seinen Auftritten die Säle vom Thüringer Wald bis zur Ostsee. In den alten Bundesländern und in Westteil Berlins hat Hansgeorg Stengel nicht Fuß gefasst. (Berliner Morgenpost, 30. 7. 2002)
Prof. dr. Eilfschornsteinstr. 15, D-52056 Aachen. Geb. 1943, Naumburg. Professor für germanist linguistik: rhein.-westf. techn. hochschule, Aachen, germanistisches institut. Mitglied: Bundesweite initiative "Wir Lehrer gegen die Rechtschreibreform und für eine einheitliche, systematische Rechtschreibung.
Tigerbergstr. 10, CH-9000 St. Gallen. Lehrer: gymnasium Friedberg, Gossau SG, Schweiz.
Prof. dr. jur., dr. phil. D-80805 München. Geb. 1915. 1963 bis 1988 leiter: Lexikographisches institut, München. Dozent für deutsch als fremdsprache: universität München.
Reform? Unbedingt! Großschreibung behalten? Wenn eine überzeugende Vereinfachung der Regeln gelingt. Sonst lieber Kleinschreibung. (Hans Joachim Störig, Die Welt, 27. 10. 1973)
D-Schwäbisch-Hall. Prof. dr. dr. h. c. Geb. 1898, gest. 1983. 1958 bis 1964 kultusminister: Baden-Württemberg. Delegierter der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung: arbeitskreis für rechtschreibregelung. 1966 bis 1972 präsident: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.
+, CH-8754 Netstal. Dr. Vorsteher: erziehungsdirektion des kantons Glarus. Landammann (chef der kantonsregierung). Mitglied: ständerat. Vorsitzender: ausschuss, vorberatender, für fragen der rechtschreibereform.
* 1937 in Wuppertal. Dr. phil., dr. h. c. Prof. für erziehungswissenschaft: univ. Dortmund. 1987 bis 1998 mitglied: deutscher bundestag (CDU). 1988 bis 1998 präsidium: bundestag. Homepage: www.bundestag.de/~Rita.Suessmuth
Kulturredaktor: Frankenpost, D-95012 Hof. michael.thumser@frankenpost.de.
Professor für finanzwissenschaft und metodologie: universität Duisburg. m.tietzel@uni-duisburg.de.
Mercedes-Personalchef
D-79650 Schopfheim (kreis Lörrach, Baden-Württemberg), buchdrucker
In den Jahren 1986 bis 1989 (parteiloser) Wissenschaftssenator in Berlin (West)
CH-8037 Zürich.
Geb. 28. 9. 1924, Ulm. Gest. 26. 10. 2002, Frankfurt. Prof., dr. phil., dr. h. c. mult. Verleger. 1959 bis 6. 2002 leiter: Suhrkamp-verlag.
Dr. Chefredakteur:
Die Presse.
D-Berlin
Ehemalige Deutschlehrerin.
Darmstadt. Geb. 18. 10. 1940, Wolfskehlen. 19681976 gymnasiallehrerin: Darmstadt. 19691975 stv. vorsitzende: hess. filologenverband. 1971 mitglied: F.D.P. 1990 präsidiumsmitglied: F.D.P. 1995 vorsitzende: F.D.P. Hessen. 4. 1999 staatsministerin: hessisches ministerium für wissenschaft und kunst.
Redaktion: Der Sprachdienst.
Geb. 9. 10. 1951, Osnabrück. D-22457 Hamburg. Kabarettist. www.kalla-wefel.de, kalla.wefel@t-online.de.
Ich möchte nur klarstellen, dass das zitat [
. . . die Rechtschreibreform angriff . . .] insofern irreführend ist, da ich sowohl über den neuen als auch über den alten Duden gnadenlos "herziehe" und die behauptung aufstelle, dass sämtliche "regeln" für eine vernünftige deutsche schriftsprache auf eine DinA4-seite passen würden "dann würde der Duden-Verlag allerdings kein geld mehr verdienen" , was ich dann anhand kurzer beispiele auch auf der bühne ausführe. In meinen programmen lasse ich mich übrigens grundsätzlich mit wenigstens einer szene über den Duden und die gralshüter der schriftsprache aus. (Mail an sprache.org, 17. 2. 2001)
Geb. 1908. Schriftsteller.
Die Kleinschreibung der Hauptwörter [. . .] wäre [. . .] ein Schritt zum Untergang des Abendlandes in Mitteleuropa. (Hans Weigel, Kurier, 30. 11. 1975)
* 24. 9. 1927 in Wismar. Dr. phil., dr. h. c. mult. Sprachwissenschaftler und Romanist. Emeritierter professor: Universität München, lehrauftrag: Collège de France in Paris. Mitglied: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
Leiter: dudenredaktion.
|
|
* 6. 5. 1940 in Hamburg. Historiker. 1990 bis märz 1998 kultusminister: land Niedersachsen. 1999 landtagspräsident: land Niedersachsen. Er begleitete die Diskussionen von Anfang an und hatte sich in den zurückliegenden Monaten erbost über das Verhalten der Reformgegner gezeigt. [. . .] Als die öffentlichen Debatten im vergangenen Jahr aufkeimten, wurde Wernstedt Präsident der Kultusministerkonferenz. Für den Politiker, dem viele schon Amtsmüdigkeit nachgesagt hatten, war das eine neue Herausforderung. Wernstedt wurde bundesweit als eifrigster Verfechter der Rechtschreibreform bekannt. (Klaus Wallbaum, Stuttgarter Zeitung, 21. 10. 1997) [. . .] der vom Kampf um die Rechtschreibreform arg gebeutelte Wernstedt (Imke Henkel, die tageszeitung, 14. 2. 1998) |
Geb. 27. 12. 1961, Bad Honnef. Rechtsanwalt. 1996 mitglied: deutscher bundestag. 1994 bis 2001 generalsekretär: F.D.P. 5. 2001 bundesvorsitzender: F.D.P. www.guido-westerwelle.de.
Wenn es je eines Beweises bedurft hätte, dass in der deutschen Bildungspolitik die Prioritäten falsch gesetzt sind, dann ist er mit der deutschen Rechtschreibereform erbracht", sagte Westerwelle der WELT. "Eine Kultusministerkonferenz, die die Frage, ob man Schifffahrt mit zwei oder mit drei ,f' schreibt, für wichtiger hält als die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls, gehört entmachtet. (Guido Westerwelle, Die Welt, 28. 2. 2002)
Von der Abschaffung der Reform bis zur Reform der Reform reichen die sattsam bekannten Forderungen. Originell ist da nur der blaugelbe Häuptling Westerwelle. Der schickt gleich der ganzen Kultusministerkonferenz den blauen Brief, will wegen behaupteter Unfähigkeit "entmachten", was er nicht abstrafen kann. Ist hier ein verkappter Zentralist am Werk? Oder nur ein begnadeter Ablenker? (Doris M. Trauth-Marx, Die Rheinpfalz, 2. 3. 2002)
Geb. 1919, Freiburg (Schweiz), gest. 5. 1. 1986, Basel. Prof. dr. 1950 bis 1972 lehrer für deutsch: humanistisches gymnasium, Basel. 1964 bis 1984 extraordinarius für neuere deutsche literatur: universität Basel. Mitglied: grosser rat (parlament) des kantons Basel-stadt. Mitglied: ausschuss, vorberatender, für fragen der rechtschreibereform. 1974 mitglied des vorstands: Bund für vereinfachte rechtschreibung.
Alte Landstr. 16, CH-8800 Thalwil ZH, telefon +41 1 721 00 27. Präsident: Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache (SVDS)
Hohenlimburg. Geb. 29. 1. 1935 in Hagen. 1987 bis 2000 lehrstuhlinhaber: universität Dortmund, deutsche sprache und literatur. Vorsitzender: zweig Dortmund der Gesellschaft für deutsche Sprache. 1979 mitglied: kommission für rechtschreibfragen des Instituts für deutsche Sprache. Mitglied: zwischenstaatliche kommission für deutsche rechtschreibung.
Seine Studenten kennen ihn als streitbaren Verfechter der Rechtschreibreform [. . .]. Anfeindungen bis hin zu üblen Diffamierungen von Reformgegnern hat er dafür eingesteckt. Doch heute kann er sagen: "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden." (KM, Ruhr-Nachrichten, 30. 1. 2000)
Zabel ist als Macher der Reform einer der unerwünschten "Oberlehrer der Nation", die dem Volk ihren Schrott als "Jahrhundertwerk" andrehen wollen. (Manfred Riebe, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. 10. 1997)
Dr. Kinderpsychologe und psychoterapeut. Lehrbeauftragter für legastenie: pädagogische akademie Innsbruck.
Hamburg. Geb. 1934. Autor: Die Zeit.
|
|
Geb. 1941. Prof. für informationswissenschaft an der universität des Saarlandes. Gründer: SOFTEX GmbH, Saarbrücken (u. a. produkte zur automatischen rechtschreibkontrolle, zur automatischen silbentrennung, zur maschinellen indexierung, zu mehrsprachigen lexika.) h.zimmermann@is.uni-sb.de |
CH-3065 Bolligen. Geb. 16. 1. 1940. Sekundarlehrer. Mitglied: Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP). 1983 bis 2000 mitglied: nationalrat (volkskammer).