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zitate
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prof. dr. Herbert Richard Wolf, Süddeutsche Zeitung, 22. 8. 2000
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Den Siegener Sprachwissenschaftler Gerhard Augst, den nicht nur ich für einen überaus gediegenen Sprachwissenschaftler halte und der sicherlich einer der besten Kenner der Orthografieprobleme überhaupt ist, macht er [ Ickler] zum intrigierenden Dunkelmann.
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Alexander Smoltczyk, Der Spiegel, 25. 7. 2005
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Der Professor wirkt nicht unbedingt wie ein Fanatiker des Bindestrichs oder ein Kommakiller. Er trägt fingerstarke Augengläser, hat eine einnehmende Stimme und ist von strapazierfähiger Heiterkeit. Er wäre ein guter Lehrer geworden. Augst hielt sein erstes Seminar im Jahre 1968. Thema war «Das Rechtschreibkönnen der Schüler» und der Befund erschütternd. Seither ist Gerhard Augst Systemveränderer. Einer der erfolgreichsten - wenn alles nach Plan verlaufen wäre. […] «Ehre und Anerkennung sind mit der Reform nicht zu gewinnen. Man kommt sich wie ein Judas vor.» Es gab in der Mannheimer Kommission manche, die im Bekanntenkreis nicht sagen mochten, woran sie arbeiteten. Es war ein wenig so wie bei den Atomforschern von Los Alamos.
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Westdeutscher Rundfunk, WDR 2, 1. 8. 2008
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"Wenn Sie das 'ss' fürs 'ß' weglassen", sagt Augst, "dann muss man wirklich schon suchen, bis man etwas findet", das reformiert worden ist.
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