Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

Wer ist wer in der reformdiskussion? Namen, zitate, anmerkungen.

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Denk, Friedrich

Kaltenmoser str. 34, D-82362 Weilheim i. Obb.

Geb. 16. 12. 1942 in Wohlau, Schlesien.

1969 gymnasiallehrer in München, Weilheim, London.

19. 11. 1996 gründung: WIR gegen die Rechtschreibreform in Bayern.

März 1998: austritt aus der CSU aus Protest gegen die "schüler- und bürgerfeindliche Sprachpolitik der CSU" (dpa).


Einer muss wachen; einer muss dasein. Dank Denk schreiben wir, wie wir schreiben. Finita la commedia. (Thomas Hürlimann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. 7. 2000)

Friedrich Denk [. . .] hat erklärt, er würde seine Existenz dafür geben, könnte er die Reform zum Scheitern bringen. (Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung, 29. 12. 1997)

Lehrer Friedrich Denk ist es gelungen, in seinem Kampf gegen die Rechtschreibreform fast alle deutschen Geistesgrößen hinter sich zu sammeln. Ob die wissen, daß er ausgerechnet dem Dritten Reich geistige Freiheit attestiert? (Harald Martenstein, Der Tagesspiegel, 20. 10. 1996)

Er gehört zur aussterbenden Spezies der Oberlehrer und Hohenpriester, die ungern lernen, die aber mit großem Eifer belehren. (die tageszeitung, 14. 7. 1998)

[. . .] unser reichlich eitler Obermanager (Eckhard Henscheid, Die Zeit, 3. 8. 2000)

Ich halte die Angstkampagne, die auf Herrn Studiendirektor Denk zurückgeht [. . .], für unverantwortlich und mit dem Diensteid eines bayerischen Beamten für nicht vereinbar. (Hermann Zabel: Widerworte. Aachen 1997, s. 42)


Rolf Landolt, 2003-7-23