Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

Wer ist wer in der reformdiskussion? Institutionen, zitate, anmerkungen.

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Neue Zürcher Zeitung

 

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erscheinungsweise

täglich, montag bis samstag

auflage

159 003 (2003)

ausgaben

schweizer ausgabe, internationale ausgabe


gründung

1780


besitzverhältnisse

1868 AG für die Neue Zürcher Zeitung

weltanschauliche
ausrichtung

konservativ, liberal


Neue Zürcher Zeitung, 31. 7. 1999, s. 11

Die «Neue Zürcher Zeitung» wird in einigen Wochen [15. 5. 2000] einen Teil der Änderungen gemäss der neuen Rechtschreibung übernehmen. Als Nachschlagewerk wird für die NZZ Duden Band 1 («Die deutsche Rechtschreibung», 21. Auflage) verbindlich sein — und zwar in seiner traditionsbezogenen Version. Das heisst: überall dort, wo Duden die hergebrachten Formen zulässt, werden wir diese anwenden.

www.nzz.ch/dossiers/2004/rechtschreibreform

www.nzz.ch/dossiers/dossiers2000/rechtschreibung

Basler Zeitung, 7. 9. 2004

Sechzig meist deutsche Professoren hatten mit einer Petition «für die bewährte Rechtschreibung» die Schweiz aufgefordert, ebenso aus der neuen Regelung wieder auszusteigen, wie dies prominente Verlagshäuser vom «Spiegel» bis zur «FAZ» auch bereits getan haben. Und die NZZ teilweise: Sie behandelt die Reform wie einen Selbstbedienungsladen «à la carte» und befolgt nur, was ihr passt.


Rolf Landolt, 2005-3-13