Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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autor

Mackensen, Lutz


titel

Deutsches Wörterbuch.

untertitel

Rechtschreibung, Grammatik, Stil, Worterklärungen, Abkürzungen, Aussprache, Geschichte des deutschen Wortschatzes.


verlag

Manuscriptum, www.manufactum.de, buch.

ort

D–45731 Waltrop

datum

15. 6. 2006

isbn

3937801081
978-3937801087

umfang, ausstattung

XLIV, 1219 seiten, gebunden, 16 x 23,5 cm


umschlag

umschlag


verlagstext

Nach wie vor unreformiert und undeformiert präsentiert „der Mackensen“ 300.000 Stichwörter und Redewendungen, Worterklärungen und Handreichungen zum Stil. Er war schon immer eines der besten Wörterbücher; heute ist es sozusagen das einzige.

Mit Energie und einigem Durchhaltevermögen betreibt der Staat heute merkwürdigerweise Reformen immer dann, wenn es darum geht, die letzten leidlich und von selbst funktionierenden Teilsysteme aus dem Tritt zu bringen und zu chaotisieren. Die jüngsten Opfer waren das Privatrecht und die Rechtschreibung. Von letzterer gibt es derzeit etwa sechs verschiedene und demzufolge keine mehr. Wenn Sie einen Anker suchen: Hier kommt eines der großen Deutschen Wörterbücher der letzten Jahrzehnte in alter Schreibung: unrefomiert-undeformiert. Außer der bewährten Orthographie hat der „Mackensen“ noch andere Tugenden: 300.000 Stichwörter und Redewendungen, Worterklärungen, stilistische Handreichungen. Er war schon immer eines der besten deutschen Wörterbücher. Heute ist er sozusagen das einzige.

Ein Wörterbuch, das nicht veralten wird. Der Mackensen.

Früher kaufte man sich einmal im Leben einen Duden – heute müßte man das jedes Jahr tun, um mit der entfesselten vielköpfigen Hydra der Rechtschreibreform Schritt halten zu können, deren Beliebigkeitsregeln als reine Kopfgeburten von einer marktwirtschaftlich dominierten Regulatorenclique ersonnen und dann durch graue Ministerialräte in die Schulen gepreßt werden, wo das Chaos schon jetzt nicht mehr zu steigern ist. Von Einheitlichkeit kann in der deutschen Rechtschreibung längst nicht mehr die Rede sein – nicht einmal innerhalb der „neuen Rechtschreibung“ mit ihren inzwischen vier Versionen und zahllosen Auslegungen. Mit der Neuausgabe des Deutschen Wörterbuchs von Lutz Mackensen (nach der 12. Auflage von 1986) wird dem Chaos der Reformwörterbücher etwas entgegengesetzt, was die Bedürfnisse des weit überwiegenden Teils der Schreibgemeinschaft befriedigt. Denn der Mackensen zeigt die Rechtschreibung der deutschen Sprache so, wie sie in 95 Prozent der in den vergangenen 105 Jahren gedruckten Bücher und Zeitschriften geschrieben steht und auch künftig von Millionen Menschen verwendet werden wird. Über den Duden oder ähnliche Rechtschreibwörterbücher geht der Mackensen allerdings weit hinaus, denn er macht einige Spezialwörterbücher entbehrlich: Es ist ein über Jahrzehnte gereiftes und erprobtes Wörterbuch, das mit rund 300.000 Stichwörtern und Redewendungen kompakt, präzise und praktikabel Auskunft zu allen Fragen gibt – von der Schreibweise bis zur Bedeutung, von der Stilebene bis zur Aussprache. Damit ist der Umfang im Vergleich zum Duden weit mehr als doppelt so hoch, ohne daß der Bestand künstlich aufgebläht werden müßte. Das Werk enthält außerdem einen Abriß der deutschen Grammatik, Übersichten über den Gebrauch der Satzzeichen und der Korrekturvorschriften sowie eine kurzgefaßte Geschichte des deutschen Wortschatzes. Zum gesamten deutschen Standardwortschatz und einer Menge spezieller Wörter erhält der Benutzer komprimierte und wirklich erschöpfende, vor allem aber fehlerfreie Informationen. Damit kann dieses Wörterbuch als das universellste unter den deutschen Wörterbüchern und als das üppigste unter den Handwörterbüchern angesehen werden. Die übersichtliche Gestaltung – vor allem die Verwendung einer Reihe sinnfälliger Abkürzungen und Symbole – erhöht den ohnehin enormen Gebrauchswert noch.

Leuchtturm im Rechtschreibchaos: Der "Mackensen".

Ein beliebiger Blick auf Druckerzeugnisse jeder Art zeigt uns das tägliche Grauen einer zerstörten, einst einheitlichen Schriftsprache: Willkür, Chaos und Beliebigkeit allenthalben. Wir haben uns der Zumutung, eine der am besten funktionierenden Orthographien der europäischen Sprachen zu zerstören, von Anfang an verweigert und sehen uns zunehmend (und kräftig) darin bestätigt. Und für uns besonders interessant und erfreulich: Je länger das Elend währt, desto größer wird die Nachfrage nach dem einzigen verfügbaren großen Wörterbuch in der bewährten Orthographie, dem „Mackensen“, der über das rein Orthographische hinaus noch eine Menge Zusatznutzen bietet: eine kompakte Grammatik, Worterklärungen und Hinweise zu Stilistik und Aussprache etwa.


bewertung

O. A. Bellnich, "Witzels Worttransport", amazon.de, kundenrezensionen, 1. 1. 2007

Deutsch als Muttersprache, nicht als "Schlampe"

Wer es müde ist, die vielen Hausnummern der Straße der Rechtschreibreformen auswendigzulernen, der findet hier einen gangbaren heimatlichen Weg durch die inzwischen sechs verschiedenen Dickichte. Wer das Land der unbegrenzten Mißverständnisse gründlich satt hat und auf aussagekräftige Klarheit in der Schriftsprache angewiesen ist, der sollte den "Mackensen" benutzen. […] Die "Geschichte des deutschen Wortschatzes" im Anhang beschreibt lebendig, wie unsere Sprache herangewachsen ist. (Im Gegensatz zu Kultusministerkonferenzen hat sie kein Verfallsdatum.) Es macht Spaß, mit diesem zukunftsträchtigen Buch zu arbeiten!

Nikola Bogdanovic, amazon.de, kundenrezensionen, 3. 11. 2007

Für eine gute deutsche Rechtschreibung und Sprache

Lutz Mackensen nimmt einem die Zweifel, ob man etwas wie gelernt, oder doch nach nach der Frühjahrs-, Sommer-, oder Winterkollektionsreform schreiben soll. Ich gebe zu, mich noch nie so richtig um diese sog. Reformen gekümmert zu haben, aber es gab hin wieder trotzdem das eine oder andere Kommunikatonsproblemchen. Mit dem Mackensen findet man wieder zur deutschen Rechtschreibung zurück. […] Und das zu einem Freundschaftpreis von nicht einmal 25,-€. Für mich war es ein Kauf, der einen immensen Gegenwert bot und bis heute bietet.


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Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR), Rolf Landolt, 2009-7-19