Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)was ist was: stichworte → dialekt

Nachgeführt 2. 3. 2011


dialekt

Eugen Dieth

«Schwyzertütschi Dialäktschrift; Leitfaden einer einheitlichen Schreibweise für alle Dialekte» (1938): norm für die verschriftung der schweizerdeutschen dialekte. Wörter werden so geschrieben, wie man sie hört, ohne rücksicht auf das schriftbild der schriftsprache. Ursprünglich gehörte dazu die > eigennamen­grossschreibung.

als.wikipedia.org/wiki/Dieth-Schreibung

Emil Baer und > Arthur Baur

> «Šribed wien er reded! Ifüerig id šwizer folchsšrift» (1937).

> Arthur Baur

> «Praktische Sprachlehre des Schweizerdeutschen» (1939).

Viktor Schobinger

«Zürideutsche Kurzgrammatik» (1984). Schobinger verwendet in seinen büchern eine modifizierte Dieth-schreibung mit > eigennamen­grossschreibung.

Johannes Saß

«Kleines plattdeutsches Wörterbuch. Nebst Regeln für die plattdeutsche Rechtschreibung» (1972). Anlehnung an die hochdeutsche rechtschreibung; abweichungen sind besonders kenntlich gemacht. (de.wikipedia.org/wiki/Plattdeutsch.)

kulturverband Ostfriesische Landschaft

«Schreibregeln für das ostfriesische Niederdeutsch» (2010). (Schrievregels_September_2010.pdf.)


presse, internet

Jean-Pierre Gubler, Der Landbote, 19. 11. 2001.

Dominik Heitz, Basler Zeitung, 28. 2. 2009.

Peter Schmachthagen, Hamburger Abendblatt, 11. 4. 2009.

Ueli Zoss, Tages-Anzeiger, Rechtes Seeufer, 18. 9. 2010.

dapd-nrd, t-online.de, 22. 10. 2010.


Rolf Landolt