Nachgeführt 21. 2. 2011
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Hermann Schreiber, Hamburger Abendblatt, 30. 5. 2009 |
"Kann es sein, dass Fehler, wenn sie nur oft genug gemacht werden, am Ende keine mehr sind?", fragt Leser Sch. Das kann nicht nur sein, lieber Herr Sch., das ist so. "Communis error facit ius" heißt das lateinisch: Wenn viele Menschen lange immer wieder denselben Fehler machen, dann wird der eines Tages zur Regel. Die Sprachforscher wissen das seit Langem und akzeptieren es. Denn sie wissen (und akzeptieren) auch, dass Sprache sich eher anarchisch als regelrecht entwickelt, und das immer schneller. |
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