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zeit, ort
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14. 9. 1901, Berlin
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zweck
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Expertentagung; vereinheitlichung und systematisierung der rechtschreibung auf der grundlage von «Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis» des lehrers Konrad Duden.
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inhalt
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- Abgeschaffung des „th” in heimischen wörtern wie Theil, Thier, Athem, Eigenthum, Armuth, Noth, Werth.
- „ey” wird zu „ei”, beispielsweise in seyn, meynen, bey.
- Eindeutschung zahlreicher fremdwörter durch ersetzung von „c” durch „k” oder „z” wie etwa in Casse, Cultur, Clavier, Medicin, Cigarre, Citrone, social.
- Zulassung einer grossen zahl von varianten.
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folgen
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Erste einheitliche schreibnorm für den deutschen sprachraum, dafür verschiebung weiterer reformwünsche. Dudens wörterbuch wird zunächst von druckern, dann allgemein als verbindlich akzeptiert. In den schulen wurde es bereits seit 1876 verwendet.
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zitat
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Duden-Newsletter vom 20.08.2004.
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Wer also heute glaubt, sich mit den veränderten Schreibweisen nicht anfreunden zu können, kann sich trösten, dass bereits vor über hundert Jahren Menschen Wortbilder wie Teil, Armut, sein, Kultur zunächst für unerträglich hielten, sich aber im Laufe der Zeit daran gewöhnten.
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