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Martin Walser, Der Spiegel, 14. 10. 1996
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Rechtschreibnormen sind Zentralismusblüten, Haupteffekt: Fehlerproduktion.
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Gerhard Augst in Mentrup, Rechtschreibreform in der Diskussion, 1979
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Da aber eine normierte Rechtschreibung sich kaum von selbst im gesellschaftlichen Wandel ändern kann, muss die Normierung in gewissen Zeitabständen der neuesten Entwicklung durch Erlass angepasst werden.
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Walter Porstmann, zit. nach Hermann Tietze, verbessere die normen! Stenografische Rundschau. 21. jg., 9. 1978
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die zielbewusste normung muss immer auf dem sprung sein, die normen neuen verhältnissen anzupassen - eben zu verbessern.
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neu Elisabeth Leiss, Die regulierte §chrift, 1997, s. 73
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Normieren geht nicht ohne Reformieren.
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Leo Weisgerber, Erziehung und Unterricht, 1956, nr. IV
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Für die Verantwortlichen bleibt eine unabdingbare Folgerung. Wer im Bereich der Schrift eine Norm setzt, eine bestimmte "Recht"schreibung verbindlich macht, der muß gleichzeitig bereits die nächste Rechtschreibreform vorbereiten. […] Man mag in Zeiträumen von fünfzig Jahren denken, - die Überprüfung der Norm muß von Anfang an mitgewollt sein. Eine Sprachgemeinschaft, die ohne diese Sicherung die Herrschaft der Schrift fördert, wird sich zum Schluß der Diktatur des von ihr selbst geschaffenen Hilfsmittels nicht mehr erwehren können.
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Otto Back, Zur Klein- und Groß-Schreibung im Deutschen, 1978
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Eine etablierte Norm und eine Neuregelung, die an deren Stelle treten soll, stehen zueinander nicht in demselben Verhältnis wie zwei miteinander wetteifernde, gleichermassen noch unverwirklichte Normvorschläge. - Die Tatsache des Schon-Eingeführt-Seins macht einen Bonus aus - so mangelhaft die Regelung auch sein mag; und eine neu vorgeschlagene Norm muss mit ihren Vorteilen nicht nur die etablierte Norm übertreffen, sondern zusätzlich auch noch die Mühen einer Umstellung aufwiegen.
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Manfred Papst, NZZ-Folio, 2. 2005
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Die Mherhiet hat imemr rhcet.
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neu Marcus Pindur, Deutschlandradio, 1. 8. 2011, 14:09
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Der Schriftsteller Peter Schneider meint, dass die Deutschen gut ohne eine verbindliche Rechtschreibung leben könnten. Deren "Ordnungsfunktion" verbindlicher Rechtschreibung sei weder dringlich noch wünschenswert.
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